Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Jäger stellen ihre Trophäen aus

Trophäenschau Jäger stellen ihre Trophäen aus

Im Bürgerhaus in Biedenkopf präsentierte dieJägervereinigung "Hinterland" eine Trophäenschau. Die Jäger zeigten die Trophäen des Wildes,welches sie in der vergangenen Saison erlegten.

Voriger Artikel
Kräftezehrender Anstieg auf die "Hardt"
Nächster Artikel
Zweifel am Übernahme-Konzept

Besucher bestaunten die Trophäen der Muffelwildschnecken, die am Samstag im Bürgerhaus in Biedenkopf von der Jägervereinigung „Hinterland“ ausgestellt wurde.Foto: Ingrid Lang

Biedenkopf. Eröffnet und umrahmt wurde die Schau sowie die Auszeichnungen der Jäger für die beste Trophäe mit verschiedenen Signalen der Bläsergruppe „Hinterland“ um Dirigent Jürgen Adams.

Vorsitzender Karl Leinbach zeigte sich enttäuscht darüber, dass von den insgesamt 70 Revieren, die zur Jägervereinigung zählen, 22 keine Trophäen ausgestellt hatten. Zukünftig müsse der Vorstand darüber entscheiden, ob es noch eine Trophäenschau, die mit sehr viel Arbeit verbunden sei, geben soll.

Beeindruckt war Landrätin Kirsten Fründt. Sie zollte der Jägervereinigung ihre Anerkennung und Respekt und betonte, dass die Jäger eine gute Ausbildung absolvieren müssen. Sie sei so begeistert, dass sie sich vorstellen könne, später einmal das Interesse an der Jagd zu vertiefen.

„In diesem milden Winter habe das heimische Wild optimale Bedingungen vorgefunden“, sagte Forstamtleiterin Sigrid Krawielitzki. Sie verwies darauf, dass es wichtig sei, dass die Jäger die Wildbestände regulieren.

Kreisjagdberater Jürgen Westmeier lobte die Disziplin der Jäger im Altkreis Biedenkopf. Bereits am frühen Vormittag hatten die Sachkundigen die Geweihe der Rothirsche, die Muffelwildschnecken, die Gehörne der Rehböcke und die Keiler einer genauen Prüfung unterzogen und anschließend die Punkte vergeben.

Hans Steidl betonte, dass sich der Bestand beim Muffelwild nicht erhöht habe. Das beste Muffelwild hat Tobias Schäfer, Revier Biedenkopf II, erlegt. Er erreichte 214 Punkte und erhielt den silbernen Bruch für das stärkste erlegte Muffelwild.

Bernd Weide wies darauf hin, dass 2015 der Zusammenschluss zur Vereinigung des Rotwildbezirks von den Jagdpächtern und Eigenjagdbesitzern seit 60 Jahren besteht. Dieser Antrag zum Zusammenschluss wurde am 8. Januar 1955 vom Regierungspräsident a.D. Bachmann gestellt und am 27. September 1955 unterzeichnet. Weide überreichte dann den silbernen Bruch für den stärksten Hirsch (Jubiläumshirsch) mit 207 Punkten an Ferdi Schwarzer vom Revier Treisbach.

Friedrich Wilhelm Krummenerl erläuterte, dass in der vergangenen Jagdsaison die höchste Abschusszahl beim Schwarzwild erreicht worden sei. Mit 115 Punkten hatte Günter Marburger die beste Bewertung beim Abschuss eines 10 bis 15 Jahre alten Keilers erzielt.

Insgesamt 101 Punkte erreichte das kleinste Schalenwild. Für die stärkste Rehwildtrophäe konnte Rudi Meier an Ulrich Graf für das im Revier Römershausen erlegte Wild den silbernen Bruch übergeben.

Des Weiteren wurden Hasen, Füchse, Stein- und Baummarder, Dachse, Waschbären, Rebhühner, Ringeltauben, Rabenkrähen und Elstern erlegt.

Mit der goldenen Hegemedaille für den besten Rehwildabschuss wurde Michael Hagedorn, Revier Schwarzenberg, ausgezeichnet.

Die silberne Hegemedaille für den besten Abschuss Fuchs ging an Joachim Treude, Revier Kernstadt Biedenkopf, und für den besten Abschuss von Elstern und Krähen im Revier Wolfgruben an Friedrich Wilhelm Krummenerl.

Mit der bronzenen Hegemedaille wurden die langjährigen Jagdaufseher Werner Detsch, Revier Biedenkopf, und Heinz-Hermann Kraft, Revier Mornshausen, ausgezeichnet.

Mit dem „Waidmannsdank“ der Bläser und einem dreifachen „Horrido“ der Jäger neigte sich die Trophäenschau dann dem Ende entgegen.

nDiejenigen, die Interesse an einer Jägerausbildung haben, können sich mit dem Vorsitzenden der Jägervereingung „Hinterland“, Karl Leinbach, in Erdhausen in Verbindung setzen.

von Ingrid Lang

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr