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In Steffenberg: Acker und Schmidt sind nominiert

Bürgermeisterwahl In Steffenberg: Acker und Schmidt sind nominiert

Noch sind es 14 Tage bis zum Bewerbungsschluss für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Steffenberg, die parallel zur Kommunalwahl am 6. März stattfinden wird. Bisher haben zwei Bewerber offiziell ihre Kandidatur bekundet, beziehungsweise sind von Parteien aufgestellt worden.

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Maik Schmidt geht mit voller Rückendeckung seines Ortsverbandes ins Rennen.

Quelle: privat

Niedereisenhausen. Zuletzt geschah dies am Montagabend während der Versammlung des SPD-Ortsverbandes. Auf Vorschlag des Vorstandes stand Maik Schmidt zur Wahl, einen zweiten Kandidaten gab es nicht.

Der Ortsverbandsvorsitzende erhielt alle Stimmen der 14 Mitglieder, die rund 50 Prozent der SPD-Basis in Steffenberg darstellen. Der 44-jährige Studienrat tritt somit für die Sozialdemokraten als Kandidat an. Schmidt ist gebürtiger Sterzhäuser, ein Ort in der Gemeinde Lahntal, wo er auch erste Erfahrungen in der Lokalpolitik sammelte.

Politik ist eines seiner Lehrfächer an der Marburger Elisabethschule, wo er auch Chemie unterrichtet. Zudem ist er an der Marburger Universität Dozent für politische Bildung. Schmidt wohnt mit Ehefrau und zwei Kindern in Niedereisenhausen, nachdem er bereits 2006 „aus Liebe“ in die Gemeinde zog.

Ein Urgestein der Gemeinde ist dagegen Gerhard Acker (Archivfoto). Der Amtsleiter des Steffenberger Rathauses ist in Steinperf aufgewachsen, lebt aber mittlerweile mit seiner Ehefrau in Obereisenhausen. Der 56-Jährige ist Vater zweier Kinder und zweifacher Großvater. Acker weist 40 Jahre Verwaltungserfahrung auf, die er seit dem Beginn seiner Lehre im heimischen Rathaus sammelte. Am Mittwoch der vergangenen Woche sprach sich die Bürgerliste Steffenberg einstimmig für Acker aus, am Donnerstag soll bei der Listenaufstellung die offizielle Kür erfolgen.

Offen ist, wie sich die CDU positioniert. Laut dem Vorsitzenden des Ortsverbands hat dieser beschlossen, keinen eigenen Kandidaten zu nominieren. „Wir warten ab, wer antritt und werden uns gegebenenfalls dazu äußern“, sagt Armin Reichel. Interesse an einer Kandidatur haben der Steffenberger Unternehmer Michael Röther sowie Steffen Schenk, ein Christdemokrat, der in der Gemeinde Greifenstein Stabstellenleiter ist.

von Gianfranco Fain

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