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Im März rollen die Bagger an

Rheumazentrum Mittelhessen Im März rollen die Bagger an

Der Neubau des Rheumazentrums Mittelhessen hat sich etwas verzögert. Baubeginn ist nicht wie geplant im Januar,
sondern erst im März.

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2018 soll das moderne Gebäude fertig sein, dann werden alte Gebäudeteile abgerissen.

Quelle: Planungsbüro

Bad Endbach. Das Wohnhaus auf dem Gelände des Rheumazentrums muss dem Neubau weichen. Es soll bereits in diesem Monat abgerissen werden.

Für restliche Arbeiten mussten die Planer eine kleine Verzögerung von zwei Monaten in Kauf nehmen, weil noch ein Generalunternehmen für das Großprojekt mit einem Volumen von 23 Millionen Euro gesucht werden musste. Den habe man nun gefunden, bestätigte Ulrich Gaschler, zuständig für zentrale Aufgaben, im Gespräch mit der OP.

Bevor mit dem eigentlichen Bau begonnen wird, sollen die Anlieger in einer Versammlung über das Vorhaben der Klinik informiert werden. Der Bau soll 2018 fertig sein. Dann werden die bestehenden Gebäude bis auf zwei Gebäudeteile zurückgebaut. Die bisherigen 80 Betten in der Akutstation und die 38 Betten in der Rehabilitationsklinik sollen erhalten bleiben.

Das Land Hessen fördert die Modernisierung der Bad Endbacher Klinik mit 10 Millionen Euro. Den Bescheid übergab Finanzminister Dr. Thomas Schäfer im Juli vergangenen Jahres.

Abläufe optimieren, Betriebskosten senken

Für die Klinikleitung ist die verbleibende Investitionssumme von 13 Millionen Euro eine­ ­große Herausforderung. Mit dem Ja zum Neubau gab die Klinikleitung – das Rheumazentrum wird von Katrin Storck-Müller in der dritten Generation geführt – ein klares Votum für den Standort Bad Endbach ab. Das Rheumazentrum ist ­eine Anlaufstelle für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen in ganz Mittelhessen. Um die Patienten bestmöglich zu versorgen, war eine Modernisierung unerlässlich.

Die Klinik wurde in den 1950er-Jahren errichtet, die neuen Gebäude sollen dazu beitragen, dass Abläufe optimiert und Betriebskosten gesenkt werden. Auch soll mit den Neubau eine Anpassung an die heute erforderlichen Standards erfolgen. Die Planungen sehen vor, dass der Klinikbetrieb während der Bauarbeiten problemlos weiterläuft.

Südwestlich des heutigen Klinikgebäudes entsteht ein fünfgeschossiges Objekt. Es wird ein Gebäude entstehen, das in der unteren Ebene zum Teil im Erdreich liegt.

Der Neubau wird über zwei Innenhöfe verfügen und mit einem Flachdach ausgestattet sein und soll an das bestehende Gebäude der Rehabilitationsstation anschließen. Im Keller befinden sich Küche, Technik, Logistik und Archiv.

Der Haupteingang ist auf der Ebene. Dort sind auch die Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie die Schwerpunktpraxen und die Cafeteria untergebracht. Im 1. Stock sind die Therapieräume, im 2. die Pflegestation mit 40 Betten sowie die Verwaltung vorgesehen. Die Hanglage ermöglicht es, dass die Wege für Ver- und Entsorgung sowie die für Personal und Patienten gut voneinander getrennt werden können.

von Silke Pfeifer-Sternke

Wenn im März die Bagger anrollen und mit dem Neubau des Rheumazentrums Mittelhessen begonnen wird, läuft der Betrieb in der Klinik weiter. Archivfoto: Silke Pfeifer-Sternke
 
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