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Im „Laden“ sollen sich Kunden wohlfühlen

Secondhand-Konzept benötigt Spenden Im „Laden“ sollen sich Kunden wohlfühlen

„Wenn jeder im Dorf einen Faden spendet, erhält der Nackte ein Hemd.“ Mit dieser russischen Weisheit verdeutlichte Pfarrer Klaus Neumeister, dass eine große Gemeinschaft es schaffen kann, ärmeren Menschen zu passender und zweckmäßiger Kleidung zu verhelfen.

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Agnes Protz (stehend) erläutert den Besuchern das Konzept des Ladens.

Quelle: privat

Gladenbach. Kleidung habe die Aufgabe, vor dem Wetter, aber auch vor den Blicken anderer zu schützen und gehöre somit untrennbar zur Würde des Menschen, sagte Pfarrer Klaus Neumeister. Er freue sich daher, dass in Gladenbach das Diakonische Werk Marburg-Biedenkopf mit dem Secondhand-Geschäft „Der Laden“ ein wirkungsvolles Konzept zur Weitergabe gut erhaltener Kleidung umgesetzt hat.

Diplom-Sozialpädagogin Agnes Protz vom Diakonischen Werk verdeutlichte, dass der Einkauf im Laden nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt nachhaltig schone. Wer bei dem evangelischen Wohlfahrtsverband seine finanzielle Bedürftigkeit nachweist, erhält auf die ohnehin günstigen Preise 50 Prozent Rabatt. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist, dass sich alle Besucher in dem Ladenlokal als gern gesehene Kunden fühlen dürfen.

Geöffnet hat „Der Laden“ in der Marktstraße 7 dienstags und mittwochs von 10 bis 13 Uhr und donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr. In diesen Zeiten können auch Spenden abgegeben werden. „Wenn Sie zu Hause den Kleiderschrank ausmisten, bringen Sie die Sachen einfach zu den Öffnungszeiten bei uns vorbei“, warb Protz um Kleiderspenden.

  • Bei Fragen zum Laden oder zum Beratungsangebot des Diakonischen Werkes ist Agnes Protz montags von 10 bis 12 Uhr telefonisch zu erreichen unter 06462/6558 oder per ­E-Mail: agnes.protz@ekkw.de.
 
 
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