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Im Januar wird Richtfest gefeiert

Neubau Im Januar wird Richtfest gefeiert

Der Rohbau des Rheumazentrums Mittelhessen steht, am 25. Januar 2017 wird Richtfest gefeiert. Wenn alles planmäßig verläuft, wird der Neubau Anfang 2018 in Betrieb genommen.

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Ein Blick aus dem Kran auf den Neubau des Rheumazentrums Mittelhessen in Bad Endbach.

Quelle: Privatfoto

Bad Endbach. Das 23-Millionen-Euro-Projekt ist ein imposanter Bau geworden. Der fünfgeschossige Gebäudekomplex soll Mitte 2018 fertig sein. Die Außenanlagen werden wahrscheinlich erst im Herbst 2018 das Projekt komplettieren.

Das Gebäude, in dem sich der jetzige Haupteingang befindet, soll als Komplex veräußert werden, zum jüngsten Gebäude aus den 1990er-Jahren wird es eine Verbindung zum Neubau geben. Die restlichen Bestandsgebäude werden abgerissen.

Der Neubau überragt bereits die Altbauten des Rheumazentrums. Die Bauphase verlief bisher reibungslos. Weder der felsige Untergrund hat Probleme bereitet, noch hat das Wetter zu Verzögerungen am Bau gesorgt. Größere Probleme mit den Anwohnern sind ausgeblieben. Lediglich verdreckte Straßen durch den Baustellenverkehr sorgten zuweilen für Verärgerung.

Der gesteckte Finanzrahmen liegt im Plan und wird auch sehr wahrscheinlich bis zum Ende der Bauzeit nicht überschritten werden. Die Geschäftsführung hat die Kosten während der einzelnen Bauphasen im Blick und kann dadurch vermeiden, dass der Kostenrahmen gesprengt wird.

Verspätete Lieferung von Fertigbetonteilen

Der Neubau wurde mit leichten Verzögerungen hochgezogen. Als Grund gab Ulrich Gaschler, Betriebsleiter Zentrale Aufgaben, die verspätete Lieferung von Fertigbetonteilen an.

Bis zum Richtfest am 25. Januar 2017 sollen alle Fenster und auch die Glasfassade montiert sein. Zudem soll das Dach bis dahin dicht und im unteren Stockwerk die Dämmung angebracht sein.

Der Innenausbau erfolgt dann als nächster Schritt. Zunächst werden weitere Innenwände aufgestellt und die Verputzer-, Dämm- sowie die ersten Elektrikarbeit erfolgen. Der Rückbau der Bestandsgebäude ist nach dem Umzug, der Anfang des übernächsten Jahres avisiert ist, geplant.

Bis zum Sommer 2018 sollen die nicht mehr benötigten Altbauten dann abgerissen sein. Das Mobiliar, das in den vergangenen Jahren angeschafft wurde und noch funktional ist, wird mit in den Neubau genommen.

Es ist aber auch geplant, viel Inventar, wie zum Beispiel Schränke, Empfangstheken, Küchen und Wartebereiche, neu ­zu kaufen. Medizinische Ausrüstungen und Ausstattungen werden - je nach Zustand - als medizinische Hilfsgüter nach Süd-Ost-Europa gespendet.

von Silke Pfeifer-Sternke

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