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Hermann Bamberger kündigt seinen Rückzug an

Dorfzentrum „Jeegels Hoob“ Hermann Bamberger kündigt seinen Rückzug an

Das vom Kultur- und Förderverein „Jeegels Hoob“ bewirtschaftete Dorf­zentrum ist im Jahr 2014 für 42 Veranstaltungen angemietet worden.

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Das Dorfzentrum „Jeegels Hoob“ wird hervorragend von den Bürgern angenommen und wurde im vergangenen Jahr 42 Mal für ­kommerzielle Veranstaltungen vermietet.

Quelle: Klaus Peter

Hartenrod. Vorsitzender Hermann Bamberger kündigte in der Jahreshauptversammlung an, dass er für die im nächsten Jahr anstehende Vorstandswahl nicht mehr zur Verfügung stehen wolle. „Wir sind in den vergangenen fast zwölf Jahren den uns gestellten Aufgaben als Kultur- und Förderverein bestens gerecht geworden“, resümierte Vorsitzender Hermann Bamberger in der Jahreshauptversammlung, die im Dorfzentrum „Jeegels Hoob“ stattfand.

Durch den Eintritt von drei neuen Mitgliedern erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 86. Hermann Bamberger (kleines Foto: Adrianna Michel) bezeichnete das Jahr 2014 als ein erfolgreiches für den Verein. Gebäude und Außenanlage wurden mit viel Einsatz gehegt und gepflegt und das Haus sei kommerziell gut vermarktet worden. Dies wiederum bedeute, dass der Kommune keine nennenswerten Kosten entstanden seien. Außerdem seien in dem Bereich „Dorfkultur“ Akzente gesetzt und die Dorfkultur insgesamt bereichert worden.

Erfolgreich sei der Verein durch seine tüchtigen Mitstreiter. Sein besonderer Dank ging dabei an den Hausmeister Willi Arnold und das Vorstandsmitglied Helmut Brodt. Sein Dank galt aber auch den Kuchenbäckerinnen und den Vorstandsfrauen, die den Verein tatkräftig unterstützten.

Sorgen bereitet dem Vorsitzenden, dass es massive Beschwerden bezüglich der Geräuschkulisse bei Veranstaltungen im Dorfzentrum gebe. Er hoffe, so Bamberger, dass die „geräuschsensible Nachbarschaft“, die dem Verein derzeit das Leben schwer mache, so viel Toleranz zeige, damit auch weiterhin ein Dorfzentrum für alle möglich sei.

Bedenken gegen Rockkonzert grundlos

Bamberger kündigte an, dass dies sein letztes Jahr als Vorsitzender sei. Er habe sich schon zweimal überreden lassen, das Amt zu führen, aber diesmal sei es ihm ernst. Hausmeister Willi Arnold berichtete, dass das Dorfzentrum im Jahre 2014 wieder sehr gut genutzt worden sei und unter anderem für 42 kommerzielle Veranstaltungen vermietet wurde.

Neben Hochzeiten und Seniorennachmittagen wurden Geburtstage und Weihnachtsfeiern, aber auch sonstige Familienfeiern dort abgehalten. Betriebe würden „Jeegels Hoob“ ebenfalls für Veranstaltungen nutzen. Die beiden Rockkonzerte hätten bei ihm im Vorfeld starke Bedenken ausgelöst. Es hätte sich gezeigt, dass diese grundlos waren, denn auch die Veranstaltungen seien problemlos verlaufen.

Der Kultur- und Förderverein habe jährlich nicht unerhebliche Kosten für Reparatur und Service- sowie Wartungsarbeiten der Technik in „Jeegels Hoob“. Die Hartenröder Vereine hätten das Anrecht auf eine kostenlose jährliche Nutzung des Dorfzentrums.

von Klaus Peter

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