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Herausforderung Bergeköppel

Vereinsjubiläum Herausforderung Bergeköppel

Mit einer viertägigen Veranstaltung beging der Sport- und Spielverein Allendorf/Hohenfels am Wochenende sein 90-jähriges Bestehen.

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Viel Applaus für ihre tänzerischen Vorführungen heimste die Jazztanzgruppe Allendorf ein.

Quelle: Klaus Peter

Allendorf. Im Festzelt in unmittelbarer Nähe des Fußballplatzes feierten die Mitglieder des SSV Allendorf/Hohenfels ihr 90-jähriges Vereinsbestehen. Zu einer Rock-Night, die das Jubiläumswochenende am Freitagabend einläutete, kamen etwa 100 Gäste. Nach der Totenehrung am Samstag folgte der Festkommers, anschließend sorgte eine Blaskapelle für Stimmung im Zelt. Viel Applaus erntete die Jazztanzgruppe Allendorf für ihre Tanzchoreografien.

„90 bewegende Jahre liegen hinter unserem Verein, dessen Geschichte auch durch Höhen und Tiefen ging“, resümierte der Vorsitzende Torsten Vornam. 1924 wurde der Verein als „Eintracht Allendorf“ gegründet. Das Interesse war damals so groß, dass Spieler zur Bildung mehrerer Mannschaften zur Verfügung standen. Die Vereinsfarben waren damals blau-weiß und wurden von den kargen Mitteln der Spieler und Mitglieder gekauft.

Das größte Problem war, ein geeignetes Sportgelände zu finden. Einmal wurden auf einer abgemähten Wiese und ein anderes Mal auf einem Stoppelacker die Tore für das Fußballmatch aufgestellt. Die Gemeindeverwaltung stellte dem Verein später ein Waldgelände „Auf der Eichelhardt“ zur Verfügung. Die Abholzung dort wurde jedoch wegen der großen Entfernung zum Dorf wieder eingestellt, später auch der Spielbetrieb.

Bewaldeter Fels wird zum Sportplatz

Einen neuen Anlauf gab es 1932, als der Verein den Namen „Sport- und Spielverein Allendorf“ bekam. Das Bergeköppel am Fuße des Hohenfelses wurde von Landwirt Velte gepachtet und als Sportgelände ausgebaut. Schon die Absicht, diesen bewaldeten felsigen Hügel in einen Sportplatz zu verwandeln, lässt den Idealismus erkennen. Arbeitslose aus Allendorf und der unmittelbaren Nachbarschaft wurden zum Straßenbau eingeteilt, andere zum Bau des heutigen Sportgeländes.

In der Spielzeit 1958/59 wurde der Aufstieg in die A-Klasse erreicht, wo man sich zwei Jahre hielt. Seit der Saison 2012/13 gibt es eine Spielgemeinschaft mit dem FSV Friedensdorf.

Kreisfußballwart Norbert Schöck überreichte einen Fußball an den Vorsitzenden Torsten Vornam. Timo Heck, Vorsitzender des FSV Friedensdorf, überbrachte die Glückwünsche der Nachbarfußballvereine aus Buchenau, Dautphe und Hommertshausen.

von Klaus Peter

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