Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Heizung im Bürgerhaus wird modernisiert

Ortsbeirat Steinperf Heizung im Bürgerhaus wird modernisiert

Seit Monaten ist das Untergeschoss des Bürgerhauses gesperrt. Brandschutzauflagen müssen erfüllt werden, dafür aber fehlt der Gemeinde das Geld. Auch 2017 wird sich an dem Zustand wenig ändern, kritisiert der Ortsbeirat.

Voriger Artikel
Später Start zahlt sich aus
Nächster Artikel
Zucker, Öl und Dosen für 23.000 Euro

Das Untergeschoss des Bürgerhauses in Steinperf ist wegen Sicherheitsmängeln weiterhin gesperrt.

Quelle: Edgar Meistrell

Steinperf. Erst war nur der Jugendraum geschlossen, dann kam auch noch der Mehrzweckraum hinzu, in dem unter anderem der Jubiläumschor seine Übungsstunden abhielt. Nicht erfüllte Brandschutzauflagen bereiten Probleme.

Das war der Kommune zwar schon seit geraumer Zeit bekannt, zur Schließung kam es aber erst im vorigen Sommer. Und es wird wohl auch noch eine Weile so belieben, stellten in der jüngsten Ortsbeiratssitzung Frank Feist und Wolfgang Kohl vor sechs Zuhörern fest. Ortsvorsteher Jens Becker konnte aus beruflichen Gründen an der Sitzung nicht teilnehmen.

Feist hatte zunächst berichtet, dass das Bürgerhaus im vorigen Jahr 16 Mal vermietet wurde. Mit den Einnahmen könne man nicht einmal die Heizkosten decken. Eher nüchtern fiel der Blick des Ortsbeirates bezüglich des Steffenberger Haushaltes aus.

Ortsbeirat kritisiert Haushaltsansatz 2017

Zwar sind dort Investitionen für das Bürgerhaus vorgesehen, die aber werden nicht ausreichen, um das Gebäude wieder vollständig nutzbar machen zu können. In der Planung stehen 25.000 Euro für die Erneuerung der Heizungsanlage. Weitere 10.000 Euro seien notwendig, um einen zusätzlichen Notausgang im Obergeschoss zu schaffen.

Für die Erfüllung der Brandschutzauflagen im Untergeschoss aber muss die Kommune noch einmal rund 35.000 Euro ausgeben, wie Bürgermeister Gernot Wege (parteilos) im September erklärt hatte. Dieses Geld aber ist im Haushalt nicht eingeplant. Das kritisierten die Steinperfer in der Sitzung.

Sie würden sich wünschen, dass man andernorts Geld spare, um das Gebäude bald wieder in vollem Umfang nutzen zu können. Nach Feists Angaben habe die Verlegung der Übungsstunden aus dem Mehrzweckraum im Keller in die obere Etage unter anderem zur Folge, dass dort vermehrt die Bestuhlung hin- und hergeräumt werden müsse, was auch entsprechende Spuren hinterlasse.

Erweiterung des 
Steinbruchs heikles Thema

Außerdem beschäftigte sich das Gremium mit dem Friedhof, mit der Räumung von Gräbern, deren Nutzungszeit vertraglich beendet ist. Auch hier sprach man den Wunsch aus, dass die Gemeinde sich da zügiger mit den Angehörigen in Verbindung setze, um letztendlich dann weder auf der Arbeit noch auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Zudem wurde über eine neue Lautsprecheranlage an der Trauerhalle gesprochen. Die aktuelle Anlage mache es vor allem den draußen stehenden Trauergästen schwer, den Worten des Pfarrers zu folgen. Da ein örtlicher Verein finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt habe, 
 werde über eine Neuanschaffung nachgedacht, sagte Feist.

Abschließend hielt der Ortsbeirat fest, dass er auf den neusten Stand bezüglich der Erweiterung des Steinbruchs gebracht werden möchte. Die Zuschauer diskutierten nach dem offiziellen Ende der Ortsbeiratssitzung dieses Thema fleißig weiter.

von Edgar Meistrell

 
 
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr