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Hanglage auf Friedhof bereitet Sorgen

Ortsbegehung Hanglage auf Friedhof bereitet Sorgen

Die SPD-Fraktion Lohra lud zu einer Ortsbegehung durch Altenvers ein. Die Teilnehmer trafen sich am Feuerwehrgerätehaus und besichtigten Problemstellen im Ort.

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Die Teilnehmer der Ortsbegehung besichtigten auch den Friedhof in Altenvers, der durch die steile Hanglage Sorgen bereitet.

Quelle: Ingrid Lang

Altenvers. Vom Treffpunkt aus führte Ortsvorsteher Wolfgang Spies die Teilnehmer bis zum Dorfgemeinschaftshauses (DGH) und dem Kindergarten. Spies betonte, dass der Verkauf des DGH vorbildlich verlaufen sei.

Eine durchaus positive Erfahrung habe der Verkauf der beiden Gebäude an den Weißen Stein in Marburg-Wehrda gebracht. Nach wie vor würden die Räume im DGH von der Damengymnastikgruppe sowie vom Gesangverein für Übungsstunden genutzt.

Auch konnte der Gesangverein im Sommer wieder eine Veranstaltung am DGH ausrichten. Positiv sei auch die Zufriedenheit der Eltern seit der Übernahme des Kindergartens durch den Weißen Stein.

Die Begehung führte weiter über die Eichendorffstraße, um den Zustand der Straße, die an vielen Stellen ausgebessert ist, zu begutachten. Angesprochen wurden auch die wiederkehrenden Straßenbeiträge (die OP berichtete).

Beschwerlicher, steiler Weg zu den Gräbern

Auf dem Weg lag auch der Friedhof, der an einem steilen Berghang liegt. Vor allem im Winter, so berichtete Ortsbeiratsmitglied Marc Bamberger, haben ältere Menschen Probleme, Beerdigungen beizuwohnen. Die Grabstätten seien durch die extreme Hanglage kaum zu erreichen, und der sehr steile Weg sei oft rutschig.

Beschwerlich sei es auch, wenn ein Sarg von der Leichenhalle zur Grabstätte gefahren wird, dann benötige man gutes Schuhwerk, um nicht ins Rutschen zu geraten, sagte Bamberger. Eine Verbesserung solle es bei den Urnenbestattungen geben.

Zu den Urnengräbern soll ein ebener Weg führen, wünscht sich der Ortsbeirat und außerdem müsste für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer ein Zugang geschaffen werden. Mit der Gemeinde soll abgeklärt werden, ob die Hanglage durch eine Terrassenanlage auf dem Friedhof verbessert werden könne.

Anschließend ging die Delegation zum neu angelegten Spielplatz in dem Baugebiet „Auf der Sünde“. Der Spielplatz wurde überwiegend in Eigenleistung gestaltet und wird, obwohl er noch nicht fertig ist, von den Kindern gerne genutzt, berichtet der Ortsvorsteher.

Eltern finden Schulweg ihrer Kinder gefährlich

Vor Winterbeginn soll der Platz noch durch einen Zaun gesichert werden. Dazu müssten noch 180 Holzbretter an die bereits gesetzten Pfosten angebracht werden. Ein großer Sandkasten sowie eine Röhre, die zum Verstecken oder Durchlaufen dienen, und ein Hügel sorgen für viel Spaß.

Mit Bobbycars oder Fahrrädern werde der Hügel von Kindern gerne befahren, berichtet Spies und die Ortsbeiratsmitglieder bestätigten dies. Zwei Tische mit vier Bänken wurden auf dem Spielplatz installiert. Des Weiteren wurden zwei Bäume gepflanzt, von denen einer gespendet war.

Zum Schluss führte die Begehung zu der Bushaltestelle „Raiffeisenkasse“ in der Schillerstraße, die direkt hinter einer Kurve liegt. Der Ortsbeirat und auch die Eltern machen sich Sorgen über eventuell eintretende gefährliche Situationen. Zudem gebe es bei Regen oder Schnee keine Unterstellmöglichkeit für die Schüler, denn das Buswartehäuschen befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Die Gefahr, dass ein Unfall mit einem Schüler passiert, könne durch eine einfache Maßnahme vonseiten des Busunternehmens abgestellt werden. Dazu müssten die Schüler nicht wie bisher auf dem Weg nach Rodenhausen in den Bus einsteigen, sondern erst auf dem Rückweg, wenn der Bus zur Schule nach Lohra fährt. Damit wäre der Sicherheitsaspekt gegeben und für die Schüler bestehe die Möglichkeit, sich im Buswartehäuschen unterzustellen, sagte Spies. Hermann Schorge (SPD) unterbreitete den Vorschlag, sich mit Schulleiter Markus Hemberger in Verbindung zu setzen.

von Ingrid Lang

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