Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Handgemachte Musik im Kulturzentrum

„Live im Hoob“ am 21. November Handgemachte Musik im Kulturzentrum

Nach der Premiere im 
vergangenen Jahr fiel der Beschluss, „Live im Hoob“ zu einem regelmäßigen Event im Herbst werden zu lassen. Ende dieses
 Monats folgt die zweite Auflage des Festivals.

Voriger Artikel
Theater, Spiele und wärmendes Feuer
Nächster Artikel
Das i-Tüpfelchen auf 48 Jahre Lokalpolitik

Nicht nur die Haare fliegen, wenn „Burning Saints“ auf der Bühne loslegen. Die Thrash-Metal-Band ist eine von sieben Gruppen, die am 21. November im Hartenrod auftreten werden.

Quelle: privat

Hartenrod. Gegenüber der ersten Veranstaltung im vorigen Jahr gibt es dieses Mal schon eine Steigerung: Am 21. November treten statt fünf nun sieben Bands im Hartenroder Kulturzentrum auf und alle versprechen, handgemachte Musik auf die Bühne zu bringen.

Handgemacht ist auch die Organisation, die von den auftretenden Musikern übernommen wird. Der Verein Jeegels Hoob fungiert nur als Schirmherr und stellt die Räume zur Verfügung.

So bleibt der Verein zwar im Hintergrund, dennoch war die Zustimmung auch aus dessen Vorstand ebenso positiv wie weitere Rückmeldungen aus dem Publikum des ersten Rockkonzerts im Dorfzentrum des Bad Endbachers Ortsteils. Die vom Verein getragene Kulturstätte bot bis zum vorigen Jahr seine Bühne vor allem den Auftritten von Gesangvereinen und Blaskapellen. Doch dann kam 2014 das Musikfestival „Live im Hoob“.

Das Rockkonzert mit Festivalcharakter stieß auf großen Anklang, den die Organisatoren und die Verantwortlichen des Trägervereins nun fortzusetzen hoffen. Dazu wurde die Zahl der auftretenden Bands aus der Region auf sieben aufgestockt, die ihre Repertoire aus den Musikrichtungen von Rock bis Punk, von Metal bis Independent und auch Folk vortragen werden.

Die mitwirkenden Bands sind:

* Burning Saints, die im Jahr 2000 gegründete mittelhessische Band spielt variationsreichen Thrash Metal mit melodischen Versatzstücken, Blastbeats und anderen abwechslungsreichen Elementen.

* Cold Distance besteht seit Mai 2009 und wird von Musikern aus Weidenhausen, Morns­hausen und Hartenrod gebildet. Michael Fath (Acc. Guitar und Vocals), Andreas Fath (Rythm Guitar), Patrick Deimer (Lead Guitar), Thorsten Beitz (Bass) und André Kaiser (Drums) widmen sich dem Dark Rock. Alle Songs sind Eigenkompositionen von Fath und Deimer.

* Die Verflixte Band bilden Nensi Hoheisel-Klaric (Gesang), Alexander Hoheisel (Tasten und 
Gesang), Thomas Klimaschewski (E-Gitarre), Volkmar John (Bass) und Jürgen Voh (Schlagzeug). 2011 in Mittenaar-Ballersbach gegründet, bringt die Gruppe eigene Independent-Songs mit englischen und deutschen Texten in eigenem Sound und Stil auf die Bühne.

* Die Marburger Gruppe FainteD entstand Anfang 2013 und weist mittlerweile einige Liveerfahrung auf. FainteD mischt Punk mit Rock und ergänzt dies noch mit Grunge- und Metal-Elementen.

* Granny Meat Stone Shit machen Rockmusik in der klassischen Besetzung „Gesang-
Gitarre-Bass-Drums“, dennoch 
lassen sich die Songs der Schlierbacher keiner eindeutigen Richtung zuordnen.

* Bei der bekannten Band Jester’s Playground aus Weimar trifft Folk auf Rock auf Blues auf Souls.
Ungeduscht war mit ihrem 
„dreckigen“ Punk zuletzt im Marburger Trauma zu hören. Die Punkrocker verzichten auf musikalische Raffinesse und jeglichen Schnick-Schnack.

  • „Live im Hoob 2015“ findet am Samstag, 21. November, im Dorfzentrum Jeegels Hoob in Hartenrod, Hauptstraße 35, statt. Einlass ist ab 17 Uhr, los geht es um 18 Uhr. Tickets für 5 Euro gibt es nur an der Abendkasse.

von Gianfranco Fain

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr