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Guter Start für neuen Thermen-Chef

Lahn-Dill-Bergland-Therme ausgezeichnet Guter Start für neuen Thermen-Chef

Albert Döbele, der seit dem 1. November der neue Chef für Tourismus und die Lahn-Dill-Bergland-Therme ist, nahm als erste Amtshandlung das Qualitätssiegel „Premium“ für die Saunalandschaft entgegen.

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Albert Döbele leitet die Lahn-Dill-Bergland-Therme und die Abteilung Tourismus.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Bad Endbach. Zum zweiten Mal in Folge schaffte es die Lahn-Dill-Bergland-Therme, die strengen Qualitätsstandards des Deutschen Sauna Bundes zu erfüllen. In Hessen ist die Saunalandschaft eine von dreien, die für weitere drei Jahre mit fünf Sternen ausgezeichnet ist.

Das Qualitätszeichen sei mit der Klassifizierung der Hotelbetriebe vergleichbar, sagte Dieter Gronbach, Vizepräsident des Deutschen Sauna Bundes. Er prüft in drei Kategorien: Classic, Selection und Premium. Wobei Premium die umfangreichsten Anforderungen an Betriebe stellt. 2010 wurde die Auszeichnung erstmals an die Lahn-Dill-Bergland-Therme vergeben.

Die Umsatzzahlen der Therme sprechen eine deutliche Sprache, wie der kaufmännische Leiter Bernd Grebe erläuterte. Von 2010 bis 2014 sei die Zahl der Saunagänger auf das Doppelte gestiegen. Für dieses Jahr rechnet Grebe mit 160.000 Besuchern. „Qualität und Ambiente stimmen“, sagte er und ergänzte: „Es läuft gut mit unserer Therme.“

Erfahrung als Führungskraft

Auch die Vakanz der Leitungsstelle wurde mit Albrecht Döbele geschlossen. Der 56-Jährige übernahm zum 1. November sowohl die Leitung der Abteilung Tourismus als auch die der Therme. Der neue Manager sei auch der ­Favorit des Gemeindevorstands unter den Bewerbern gewesen, erklärte Arnd Räuber, Erster Beigeordneter der Gemeinde Bad Endbach. Döbele sei einer vom Fach. Er habe zwölf Jahre ein Wellnesshotel in Bad Kissingen geleitet und war zuletzt zwei Jahre Geschäftsführer der „Therme Natur“ in Bad Rodach.

Er setzt seine Hoffnung auf den 56-Jährigen, damit die Gemeinde mit ihm das tut, was sie will – mehr Leben durch Tourismus. Der zweifache Vater, seine Kinder sind 22 und 25 Jahre alt, hat seinen Zweitwohnsitz in Bad Endbach, um vor Ort zu sein. Sein erster Wohnsitz befindet sich in Eichenzell.

Döbele bringt viel Erfahrung als Führungskraft mit in sein neues Aufgabengebiet: Er war Controller bei einer Brauerei und wechselte dann in die Hotellerie. Er baute ein ehemaliges Kurhotel in Oberfranken in ein Wellness- und Tagungshotel um – mit einem „akzeptablen Deckungsbeitrag“.

Danach übernahm er die Funktion des Geschäftsführers eines Zweckverbandes und holte einen maroden Betrieb aus den roten Zahlen. Er erstellte Konzepte, um die „Therme Natur“ in Bad Rodach zum Laufen zu bringen. Als ein Privater das Objekt übernahm, sah Döbele keine Zukunft mehr für sich in dem Betrieb und bewarb sich in Bad Endbach. „Hier bin ich freundlich aufgenommen worden. Es ist eine tolle Therme“, sagte er und fügte an, dass bereits sehr viel umgesetzt wurde, was er für einen solchen Betrieb für existenziell hält.

„Der Stellenwert des Saunieren wird oft unterschätzt.“ Döbele bezeichnete es als das preiswerteste Wellnessangebot, das sich in einem Wachstumsmarkt befindet.

von Silke Pfeifer-Sternke

 Als erste Amtshandlung nahm Albert Döbele (links) die Auszeichnung für die Premium-Sauna von Dieter Gronbach (Zweiter von rechts) im Beisein von Bernd Grebe und Ilona Kraft entgegen. Foto: Silke Pfeifer-Sternke
 
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