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Gute Stimmung vertreibt den Regen

Konzert Gute Stimmung vertreibt den Regen

Feinste Rhythm- und Soulmusik, gepaart mit Klassikern aus Pop und Rock - das erlebten rund 700 Besucher bei dem Auftritt der Band „Side of Soul“.

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Quelle: Björn-Uwe Klein

Gladenbach. Es war der dritte Konzerttermin der Festivalreihe „Donnerstags in Gladenbach“. Ein äußerst aktiver Frontmann Carsten Wenzel, zwei temperamentvolle Sängerinnen (Nicole Seiler, Rebecca Stracke) und acht spielfreudige, teils ebenfalls singende Instrumentalisten trafen den Nerv des Publikums. Es lachte, tanzte und klatschte.

Beste Stimmung - auch unter Regenschirmen - herrschte bei dem Konzert von Side of Soul. (Foto: Klein)

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„Dem merkt man sein schauspielerisches Talent an“, sagte eine Besucherin und deutete auf Carsten Wenzel.

Der Sänger bestach nicht nur durch Musikalität, sondern auch durch seine humorvolle Ansprache. Und er machte reichlich Meter: Von der Bühne auf die Lautsprecherboxen, rein ins Publikum, zurück auf die Bühne, wo er sang, hüpfte und abwechselnd an Percussion und Mundharmonika überzeugte.

Nicole Seiler und Rebecca Stracke verstanden es ebenfalls, die Konzertgäste gestisch und gesanglich zu animieren. Wie schon bei den vorherigen Konzerten kamen auch diesmal die Fans im Laufe des Abends immer dichter vor die Bühne.

Ausgerechnet der Song „I can’t stand the rain“ war gerade verklungen, als die ersten Regentropfen vom Himmel fielen. Einige Besucher verließen die Bänke und rückten unter Schirmen und Bäumen zusammen. Andere blieben, wo sie waren, mit oder ohne Schirm, dem Regen trotzend. Der ließ schon nach wenigen Minuten nach und verzog sich bis zum Konzertende ganz. Der guten Laune unter den Fans und Musikern konnte er ohnehin nichts anhaben. Großen Applaus gab’s auch für Frank Böttner.

Der Sänger der Band „Overtime“ aus dem Lahn-Dill-Kreis hatte bei dem Joe-Cocker-Song „You can leave your hat on“ einen Gastauftritt - und stand dabei nicht zum ersten Mal mit SOS auf der Bühne. Erst kürzlich war er als Vertretung für Carsten Wenzel eingesprungen. Erfrischend bot SOS während des dreieinhalbstündigen Konzerts ein breites Spektrum an Songs dar: Von Chuck Berrys „Johnny B. Goode“ bis „Vaya Con Dios‘“ Titel „What’s a woman“, vom Free-Hit „All right now“ bis „Long train running“ von den Doobie Brothers.

Freilich wurden Nicole Seiler, Carsten Wenzel, Rebecca Stracke, Gabi Steger (Saxophon), Burkhard Schölpen (Posaune), Simone Bald (Trompete), Rudolf Gremler (Gitarre), Michael Massa (Bass) Horst Schirmer (Gitarre/Gesang), Volker Schmidt (Piano/Gesang) und Matthias Lubczyk (Schlagzeug) nicht ohne Zugabe entlassen. Sie hinterließen ein begeistertes Publikum. Große Begeisterung auch beim Veranstalter Norbert Becker: Der zwischenzeitliche Regen habe der Stimmung nicht geschadet, so der Inhaber des Hotels und Restaurants „Zum Treppche“, der mit dem Wetter bislang stets Glück gehabt hatte. „Side of Soul“ sei eine gute Wahl gewesen, freute sich Becker.

Die Musiker aus dem Dreiländereck Hessen/Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz waren bei der Konzertreihe zum ersten Mal dabei - und spielten am Freitagabend munter weiter bei „Freitags in Bad Laasphe“.

von Björn-Uwe Klein

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