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Gute Laune beim närrischen Treiben

Faschingsfeier Gute Laune beim närrischen Treiben

"Helau beim SSV", so lautete das Motto des Faschingsvergnügens am Samstagabend im Bürgerhaus, das nach dem Einmarsch aller Aktiven auf die Bühne begann.

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Zum Abschluss des Showprogramms erinnerten die Veranstalter noch einmal an den WM-Sieg der Deutschen Fußballnationalelf.

Quelle: Ingrid Lang

Bad Endbach . Moderator Stefan Bück führte das Publikum durch das Programm und animierte zum Schunkeln. Die Funken standen mit ihrem Gardetanz zu einem Medley der Band „Pur“ auf der Bühne. Sie wirbelten ihre Beine durch die Lüfte, machten Spagat und schlugen Rad. Ihren zweiten großen Auftritt hatten die Funken dann am Ende des Abends.

Zum letzten Mal ging Ortsdiener „De Hiwwel“ (Stefan Jochem) in die Bütt. Er berichtete der Narrenschar, dass er wieder genesen sei. Zum Teil in Mundart erzählte er von Arztbesuch und Krankenhaus und ließ auch das Thema Sex nicht aus, denn das sei nur ein Wort.

Aber auch die Familie Bück, die ihren Hund suchte, nahm „de Hiwwel“ auf die Schippe. Während eines Telefonats und den Worten „Please hol die Lein“ habe Kerstin den Hörer auf die Seite gelegt und die Hundeleine geholt, die sie aber schleunigst wieder beiseitelegte, als sie hörte „Sie sind jetzt ohne Lein“ (online).

Zudem berichtete der Ortsdiener von einem Foto-shooting, das seine Frau gewonnen habe. Mit den Worten „der Ortsdiener schließt euch in die Herzen ein“ trat Jochem nach 28 Jahren von der Bühne ab.

Lustigen Fuß- und Händetanz begeistert das Publikum

Beim Rock‘n‘Roll- und Twist- Medley begeisterten Christina Schepp, Regina Krenn und Ramona Kühlborn mit einem lustigen Fuß- und Händetanz als „Hotti Flottas“ und hatten die Lacher auf ihrer Seite.

Extra aus Hamburg ließ der SSV den Superstar Udo Lindenberg einfliegen, der schon einmal in Bad Endbach zu Gast war. „Guten Abend meine lieben Panikfreunde, heute werde ich euch meinen bekanntesten Hit, den ich in der DDR nicht singen durfte, präsentieren: Er schmetterte den „Sonderzug nach Pankow“ ins Mikrofon. Marcel Debus sang live und wurde mit lauten Zugaberufen belohnt.

Mit dem Song „Mein Ding“, bei dem das närrische Volk begeistert mitklatschte, verabschiedete sich der Sänger.

Begrüßt werden konnte auch der stellvertretende Bürgermeister aus Batschhausen (Frank Laucht), der eine Anekdote über das Eheleben zum Besten gab.

Unter der Leitung von Michaela Helling hatten die Funken und ein Teil des Männerballetts einen Showtanz einstudiert, den sie abwechselnd auf der Bühne präsentierten. Während die Funken zu „Everybody“ der Backstreet Boys ihr Können zeigten, tanzten die Männer zu „Wannabe“ der Spice Girls.

Angereist war auch Hubert von Goisern, der zum Playback „Brenna tuats guat“ für Stimmung im Saal sorgte.

Tolle Choreographien und Striptease

Eine hervorragende Choreografie wurde bei dem Schwarzlichttanz zu Frank Sinatras „New York, New York“, „Kiss“ von Prince, „Lollipop“ von The Cordettes, Bill Haleys „Rock around the clock und „Shout“ von Sister Act geboten. Tosender Beifall sorgte für eine weitere Zugabe.

Unter lautem Jubel zog das Männerballett, eingehüllt in Bademäntel, durch den Saal auf die Bühne, wo es seine Hüllen fallenließ. Mit starkem Beifall wurde das Männerballett, das sich zu „Rocky“ und „Disco Boys“ gekonnt im Rhythmus bewegte und auch noch einige Sprünge darbot, belohnt.

Als Überraschungsgast Wolfgang Petri (Frank Laucht) auf der Bühne erschien, gab es kein Halten mehr. Es wurde nicht nur mitgesungen, sondern auch vor der Bühne getanzt. Einen glänzenden Auftritt erlebte das Narrenvolk, als die ­„Dorfrocker“ auftraten und zur Playbackmusik live sangen und musizierten. Da erklang nicht nur „Tiefkühlpizza“ (Ingeborg-Marie), Yvonne Heimann sang unter Begleitung von Kathrin Völk (Gitarre) und Janina Theiß (Akkordeon) auch „Der teuerste Wald ist der Rechtsanwalt“ und sorgte für Riesenstimmung, sodass die Gäste auf den Tischen tanzten.

Zum Abschuss erinnerte der SSV noch einmal auf der mit Fahnen geschmückten Bühne an die WM 2014 und es erklangen bekannte Fußball-Lieder. Da füllte sich nicht nur die Bühne mit den Akteuren, sondern auch die Tanzfläche. Für die Musik waren diesmal Stefan Wagner und Niki Döhler verantwortlich.

Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.

von Ingrid Lang

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