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Gut bei der Übung: Funk und Wasserversorgung

Feuerwehrübung Gut bei der Übung: Funk und Wasserversorgung

Im Anschluss an die Übung wurden Feuerwehrleute für ihren lange aktive Dienstzeit geehrt.

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Vom gefüllten Wassersack aus wird das Löschwasser zur Brandstelle weitergepumpt.Foto: Heribert Theis

Diedenshausen. Zum „Tag der Gladenbacher Feuerwehr“ trafen sich die Wehren der Stadtteile am Samstag zu einer Übung in Diedenshausen. Die Veranstaltungen erfolgen abwechselnd in den Stadtteilen.

Unter der Gesamtleitung von Stadtbrandinspektor Reiner Horak sollte diesmal die Bekämpfung eines Waldbrandes geprobt werden. Bei Bränden dieser Art stellt sich die Problematik der Löschwasserversorgung, weil im Wald selten Hydranten zur Verfügung stehen.

Die Ohe schied als Wasserspender aus, weil es nicht ausreichend Wasser führte. Der angenommene Waldbrandort befand sich in der Gemarkung „Am Loh“. Dies ist Hunderte Meter vom Ort entfernt. Die Feuerwehr sucht sich andere Wasserquellen: eine Zisterne beim Bürgerhaus mit einem Fassungsvermögen von 90 und der Speicher Mehrgrube mit 100 Kubikmetern Wasserinhalt. Die Feuerwehrleute mussten in voller Ausrüstung von der Zisterne aus quer über Wiesen etwa 300 Meter Schläuche auslegen und verbinden, bis hin zur Landstraße unterhalb der angenommenen Brandstelle am Wald. Dort konnten nun zwei so genannte Wassersäcke mit einem Fassungsvermögen von je 2,5 Kubikmeter befüllt werden. Aus denen wurde das Wasser zu drei Schlauchsystemen gepumpt, wodurch es möglich war aus drei Rohren zu spritzen. Insgesamt wurden gut 600 Meter Wasserschläuche ausgebracht. Nach der Übung war Stadtbrandinspektor Horak sehr zufrieden. „Wir haben neue wertvolle Erfahrungen gesammelt“ meinte er. Wichtige Erkenntnisse habe auch die Funkverbindung gebracht. Nachdem die Feuerwehr über Digitalfunk verfüge, habe sich wiederum die gute Sprachqualität dieser Technik gezeigt.

Der weitere Verlauf des Feuerwehrtages fand in einer zur Festhalle hergerichteten Scheune statt, wo auch die Ehrung von Feuerwehrleuten in Form einer Urkunde und einer Anerkennungsprämie stattfand.

von Heribert Theis

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