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Gut aufgestellt für 700-Jahr-Feier

Festausschuss Gut aufgestellt für 700-Jahr-Feier

Das erste Treffen desFestausschusses, der die 700-Jahr-Feier Schlierbachs organisiert, findet am 28. Februar statt. Das Dorffest wird vom 16. bis 19. September 2018 gefeiert.

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Die Festausschussmitglieder (von links): Mirko Eckel, Hannah Bernhardt, Holger Schöneck, Nadine Gruber, Andreas Pfeifer, Johannes Weber, Michael Otto, Dennis Debus, Andreas Pfeifer und Ulrich Müller. Foto: Helga Peter

Schlierbach. Am Samstag fand die konstituierende Sitzung des Festausschusses statt, der das Programm zur 700-Jahr-Feier plant. Ortsvorsteher Rolf Herrmann freut sich sehr darüber, dass die Vorbereitung der Feier auf großes Interesse insbesondere bei der jüngeren Generation gestoßen ist. An der Sitzung nahmen 40 Schlierbacher Bürger teil.

Im Mittelpunkt stand die Wahl eines Festausschusses und die Überlegung, unter welcher Rechtsform die Feierlichkeiten abgewickelt werden sollen. Herrmann, der als Wahlleiter fungierte, lobte die gute Arbeit, die vor 25 Jahren unter dem damaligen 30-jährigen Festausschussvorsitzenden Klemens Pfeifer aus Anlass der 675-Jahr-Feier geleistet worden sei. Die Wahlvorschläge zu dem Festausschuss leitete er mit der Feststellung ein: „Der Jugend gehört die Zukunft“.

Mirko Eckel, der von der Versammlung als Festausschussvorsitzender vorgeschlagen wurde, regte an, dass sich auch ein Präsidium bilden könne, welches die Aufgaben untereinander aufteilt. Danach wurden folgende Personen für die Bildung des Festausschusses nominiert: Mirko Eckel, Michael Otto, Nadine Gruber, Ulrich Müller, Hannah Bernhardt, Johannes Weber, Dennis Debus, Christian Pfeifer, Holger Schöneck und Andreas Pfeifer. Dem Festausschuss soll automatisch auch der Ortsbeirat angehören.

In der ersten Sitzung des neuen Gremiums soll darüber beraten werden, unter welcher Rechtsform die Veranstaltung abgewickelt werden soll – ob als eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder als Verein. Zur ersten Sitzung will der Ortsvorsteher am 28. Februar um 19 Uhr in das Dorfgemeinschaftshaus einladen.

Für die eventuelle Gründung eines Vereins würden keine Mitgliedsbeiträge anfallen, sagte Rolf Herrmann. Er habe bereits mit der Gemeindeverwaltung Kontakt aufgenommen. Ihm sei zugesagt worden, dass für den Ortsteil Schlierbach als Jubiläumszuwendung, so wie in anderen Ortsteilen auch, zweimal 2500 Euro zur Verfügung stehen. Sobald die Rechtsform feststeht, könne eine erste Zuwendung von 500 Euro (anzurechnen auf die Gesamtsumme) erfolgen.

Bürgermeister Markus Schäfer habe erklärt, dass er bereit sei, gegebenenfalls die Schirmherrschaft zu übernehmen. Die Schirmherrschaft bedeute gleichzeitig eine Bürgschaft durch die Gemeinde.

Mirko Eckel vom Festausschuss schlug vor, dass ein dreitägiges Fest für „unser Dorf“ ausreichend sei, bei dem viel En­gagement und Manpower gefordert seien. So könnte zum Beispiel freitags ein Heimatabend stattfinden und der Samstag mit Kapelle und Tanzmusik gestaltet werden. Am Sonntag würde ein Festgottesdienst die Feierlichkeiten eröffnen, dem könnte sich ein zünftiger Frühschoppen anschließen. Zur Ausrichtung eines Festzuges müssten noch Überlegungen angestellt werden. Das Fest könnte am Sonntagabend ausklingen.

Rolf Herrmann kann sich vorstellen, dass bereits zum 31. Dezember 2017 ein großes Feuerwerk das Jubiläumsjahr einläutet. So könnten sich Schlierbacher Bürger zum Beispiel auf dem „Belz“ versammeln und ihr „privates“ Feuerwerk dort abbrennen. Eine Verpflegungs­station wäre denkbar.

Reimar Debus berichtete, dass er sich im Auftrag des Heimatvereins derzeit damit befasse, eine Chronik zu erstellen, und dass er für Anregungen und Ideen seitens der Bürger offen sei. Es wäre schön, wenn auch ein Heimatlied getextet werden könnte.

Ein Bürger schlug vor, die Schlierbacher Hausnamen (in Mundart) sichtbar an den jeweiligen Höfen anzubringen.

Als Ansprechpartner stehen Rolf Hermann per E-Mail Rolf-Herrmann@gmx.de und Mirko Eckel per E-Mail m.eckel@otto-technology.de zur Verfügung.

von Helga Peter

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