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Grünanlagenpflege wird zum Zankapfel

Ortsbeiratsitzung Grünanlagenpflege wird zum Zankapfel

Neben kritischen Äußerungen gab eswährend der Ortsbeiratssitzung auch erfreuliche Mitteilungen: Das Ballfangnetz ist da und das Bachbett der Vers wurde ausgebaggert.

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Der Bewuchs der Böschung am Bach sollte kurzgehalten und das Bachbett unter der Brücke ausgebaggert werden, damit das Wasser der Vers im Ort bei starkem Regen schnell abfließen kann.
Foto: Anita Ruprecht

Kirchvers . Ortsvorsteher Markus Hemberger teilte in der Sitzung des Ortsbeirats Kirchvers am Mittwochabend seinen Ortsbeiratskollegen mit, dass das Ballfangnetz für den Volleyballplatz von der Gemeinde Lohra bereitgestellt wurde. Vereinbarungsgemäß werden Mitglieder des Sportvereins das Netz in nächster Zeit installieren.

Der Zaun am Kinderspielplatz wurde von Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde repariert. Zudem wollen sie die Böschung am Parkplatz unterhalb des Dorfgemeinschaftshauses neu gestalten, teilte Hemberger mit. Die Böschung an der Vers zwischen den Brücken an der Gießener Landstraße und an der Ludwigstraße bis zur Holzbrücke am Festplatz wurde gemäht und unter den Brücken wurde das Bachbett ausgebaggert.

Bei den starken Regenfällen im Herbst sei das Wasser nicht mehr über sein Anwesen geflossen, sondern im Bachbett schneller abgeflossen, berichtete ein Anlieger von den positiven Aspekten dieser Pflegearbeiten.

Im Ortsbeirat folgte eine Grundsatzdiskussion über die Pflege der öffentlichen Grünanlagen in dem Lohraer Ortsteil. Die Vereine seien an der Grenze ihrer Belastbarkeit angekommen, sagte Ortsbeiratsmitglied Heinz Werner Weimer.

Ortsvorsteher wird„ungebührlich drangsaliert“

Er werde in letzter Zeit öfters in ungebührlicher Weise von Mitbürgern mit Fragen drangsaliert, warum öffentliche Grünanlagen nicht ihren Vorstellungen gemäß gepflegt würden, sagte Markus Hemberger. Der Ortsvorsteher teilte eine Auflistung der öffentlichen Grünanlagen von Kirchvers aus. Die Ortsbeiratsmitglieder wollen sich bis zur nächsten Sitzung Gedanken darüber machen, auf welche Weise und von wem die Anlagen gepflegt werden sollen.

Weiter kritisierte der Ortsbeirat, dass die Fragen, die von der Ortsbegehung am 22. Juni vom Ortsbeirat an den Gemeindevorstand gerichtet wurden, bis heute nicht beantwortet seien. Der Ortsbeirat wünscht dringend eine Beantwortung dieser Fragen, formulierte das Gremium für das Protokoll. Ansonsten brauche man sich als Ortsbeirat überhaupt nicht mehr zusammenzusetzen.

Eine Elterninitiative, die sich für die Pflege und den Erhalt der Spielplatzgeräte auf dem Kirchverser Kinderspielplatz einsetzte, existiert nicht mehr, weil deren Kinder dem Spielplatz­alter entwachsen sind. Auch für diese Vakanz müsse eine Lösung gefunden werden, sagte Hemberger.

Den Nachtragshaushalt der Gemeinde nahmen die Ortsbeiratsmitglieder zur Kenntnis. Zudem informierte Gemeindevorstandsmitglied Bernd Willershausen die Gremiumsmitglieder darüber, dass sich das Defizit des gemeindlichen Haushalts für das Jahr 2013 wegen einer Gewerbesteuerrückerstattung in Höhe von 400000 Euro erhöhe.

Der Gemeindevorstand habe aus Kostengründen darüber nachgedacht, wenig frequentierte Dorfgemeinschaftshäuser in der Großgemeinde über die Wintermonate zu schließen.

Weiter berichtete Willershausen über eine Waldbegehung mit Revierförster Ulrich Gillner am 16. Oktober. Auf einem gerodeten Waldstück in der Nähe des Waldschwimmbades könnten eventuell 1000 Kirschbäume angepflanzt werden, hatte Gillner vorgeschlagen.

von Anita Ruprecht

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