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Großem Jubiläum steht nichts mehr im Weg

675-Jahr-Feier Großem Jubiläum steht nichts mehr im Weg

Der Countdown läuft: In drei Wochen feiern die Diedenshäuser die erste urkundliche Erwähnung ihres Dorfes vor 675 Jahren.

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In Trachten gekleidet warb diese Gruppe Diedenshäuser beim Kirschenmarktsfestzug für das Dorfjubiläum. Marianne Dinkel, Marieluise Kuhl und Karin Wege häkelten die Bänder für die Eintrittsmarken (kleines Bild, von links).Fotos: Ingrid Lang

Diedenshausen . Mit einer Totenehrung und anschließendem Festkommers eröffnet die Dorfgemeinschaft am Samstag, 17. August, das zweitägige Dorffest. Der Sonntag beginnt mit einem Mundartgottesdienst, es folgt der stehende Festzug.

Zurzeit laufen die Vorbereitungen für das Fest auf Hochtouren. Organisatoren sind der Verschönerungsverein und die freiwillige Feuerwehr.

Vor einigen Wochen schüttete Frank Schmidt auf einem Privatgrundstück an der Ortsdurchfahrt Erde auf, und Otto Muth holte zusätzlich Mutterboden beim Bauhof in Gladenbach.

Dann begannen die vielen Helfer damit, die Erde auseinanderzuharken, es entstand ein Beet, das anschließend bepflanzt wurde. Darauf gedeihen mittlerweile 460 Apfelblüten und Husarenknöpfchen, die während des aktuellen heißen Wetters der besonderen Pflege bedürfen.

In dem Beet ist die Jahreszahl des Jubiläums 675 mit weißen Apfelblüten dargestellt, sie wird von roten Blüten umrahmt.

Mehr als 2000 kleine Buchenholzscheiben hat Ortsvorsteherin Anika Wege, die auch Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins ist, mit ihrer Säge geschnitten. Die Scheiben, die als Eintrittsmarken fürs Jubiläum verwendet werden, wurden alle mit einem Stempelbild der Kirche versehen.

Während Betty Schäfer die Kirche auf die Holzscheibe stempelte, bohrte Anika Wege Löcher für ein Umhängeband hinein. Anschließend wurden die Scheiben lackiert. Die Diedenshäuser beteiligten sich mit einer großen Gruppe am Festzug beim Kirschenmarkt. Beim Anprobieren der Trachten, in denen sie auftraten, hatten die Akteure viel Spaß, denn nicht jedem passten auf Anhieb die Röcke und Jacken.

Mit einem eigens für den Kirschenmarktsfestzug hergerichteten Wagen warben die Diedenshäuser vor den vielen Tausend Zuschauern für ihr bevorstehendes Fest am 17. und 18. August.

Zurzeit sind noch etliche Frauen damit beschäftigt, Luftmasche an Luftmasche zu häkeln, um die Bänder für die Eintrittskarten herzustellen.

Während des stehenden Festzuges am Sonntag können die Besucher durch eine Festmeile mit 50 Ständen bummeln und sich dabei mit verschiedenen Köstlichkeiten stärken.

Eine Arbeitsgruppe, die aus Vorstandsmitgliedern der beiden Vereine besteht, trifft sich wöchentlich, um die letzten Vorbereitungen zu bereden. Fertiggestellt wird nun auch der Dienstplan für das Festwochenende.

von Ingrid Lang

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