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Rückblick auf Fest der Superlative

Grenzgang Buchenau Rückblick auf Fest der Superlative

In seiner 11. Sitzung blickte das Erweiterte Komitee des Buchenauer Grenzgangs auf die vergangenen Feiertage zurück. Bürgeroberst Veit lobte, dankte und betonte: „Das war ein saugeiles Fest!“

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Dieter Geßner mit dem gefürchteten Strafenkatalog in seinen Händen.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Buchenau. Vier Wochen nach dem Grenzgang traf sich das erweiterte Komitee zu seiner elften Sitzung - und zog Bilanz. „Was wir prophezeit hatten, ist eingetreten: Es war ein Fest der Superlative“, stellte Bürger­oberst Dieter Veit fest. Das Wetter sei super, der Festwirt der Beste, der Rummelplatz angemessen und - die im Vorfeld hochgelobte - Tontechnik im Zelt hervorragend gewesen.

Doch besonders der Andrang auf den Frühstücksplätzen hatte alle Erwartungen übertroffen: Er könne sich nicht erinnern, dass schon einmal so viele Menschen auf der Ebenheit und am Dornochsenberg gewesen waren, resümierte Veit.

Sein Dank galt allen, die zum Gelingen des Traditionsfestes beigetragen hatten: dem Komitee, den Ausschüssen, den Gesellschafen und vor allem den beiden Burschenschaften Damm und Muth, „die immer da sind, wenn man sie braucht“. Daneben aber ebenso den Kapellen und den Blumengießern sowie Sappeur Volker Hedderich, der seine Aufgabe im Wald derart leidenschaftlich erledigt hatte, dass ihm die Versammlung den Spitznamen „Kyrill“ verlieh.

Unter tosendem ­Beifall betonte Dieter Veit: „Ich bin echt stolz, dass ich euer Bürgeroberst sein durfte!“

Erste konkrete Zahlen lieferte danach Kassierer Frank ­Heerdegen. So sei während des Fests die Mitgliederzahl im Grenzgangverein auf 580 Personen angewachsen. Die Besucherzahlen auf den ­Frühstücksplätzen schätzte das Komitee insgesamt auf zwischen acht- und zehntausend, auf dem Festplatz auf nochmal mehr als ­achttausend Gäste. „Das ist eine gewaltige Steigerung gegenüber dem ­letzten Grenzgang“, erklärte Heerdegen stolz. Anschließend gab Veit ­bekannt, dass die Buchenauer Grenzgänger in drei Wochen am Grenzgang in Wollmar teilnehmen werden: Das Engere Komitee besuche den Kommers am Donnerstag, das Erweiterte Komitee am Samstag den ­zweiten ­Grenzgangtag.

Am Sonntag beteiligen sich ­Repräsentanten, Komitee, ­Fahnenabordnungen und Spielmannszug am ­stehenden Festzug. Und schließlich leitete der Bürgeroberst zum ersehnten Höhepunkt der Sitzung über: die Vorstellung des Strafenkataloges. In dem hatten die Schriftführer Dieter Geßner und Siegfried Immel die oft mehr scherz- als ernsthaften, in jedem Fall aber kostenpflichtigen „Verfehlungen“ der Komitee­mitglieder während des Grenzgangs aufgelistet. „Es ist gar nicht so schlimm“, beruhigte Immel - und nach der hoch amüsanten Verlesung befand auch Bürgeroberst Veit ­schmunzelnd: „Das ist ­wirklich ein gerechter Katalog!“

von Benedikt Bernshausen

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