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Festzug krönt das Buchenauer Heimatfest

Grenzgang Festzug krönt das Buchenauer Heimatfest

Tausende säumten am Sonntag Buchenaus Straßen und applaudierten den Akteuren im Festzug.

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Am Straßenrand hatten viele Zuschauer auf Stühlen Platz genommen, um den Festzug entspannt zu verfolgen.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Buchenau. Dicht gedrängt standen die Zaungäste an beiden Straßenseiten, die zur und entlang der Hauptstraße führten. Viele hatten sich Stühle und Sonnenschirme aufgestellt und warteten bei herrlichem Wetter auf den Startschuss. Bevor es los ging, ermunterte Moderator Wolfgang Becker dazu, nicht mit Beifall zu sparen.

„Applaus ist das Brot der Künstler“, sagte er und schon führten die Obersten den Festzug auf schweren Kaltblütern an. Bürgeroberst Dieter Veit ritt voran, an seiner Seite ritten der Männeroberst Holger Schmidt und der Burschenoberst Florian Kamm. Die drei machten zu Pferd „eine gute Figur“. Gleich darauf knallte es. Die in den vergangenen Tagen vielfach aktiven Wettläufer demonstrierten auf‘s Neue ihr Können.

Die Gesellschaft Lahnlust, die aus dem Fußballverein hervorging, präsentierte altes Handwerk. Auf dem Wagen wurde das Korbflechten gezeigt. Mit einem Feuerwachturm aus dem Jahr 1940 genoss die Männergesellschaft Muth das Bad in der Menge und hüllte die Zuschauer in Rauch. Das karge Leben der Beigefreiten hatte sich die Frauenschaft Muth zum Thema gemacht. Unter dem Motto „Hi komme de Beigefreide“ erinnerten sie an die ungeliebten Aufgaben, wie Straßenfegen und Stallausmisten, denen sich die Beigefreiten widmen mussten.

Den Frühstücksplatz der Zukunft mit Windkraftanlagen zeigte die Männerschaft Damm mit ihrem Motivwagen. Auch die erste Trinkhalle im Hinterland, an die die kleinste Buchenauer Gesellschaft erinnerte, kam vielen Zuschauern wieder ins Gedächtnis. „Ein schöner Nachbau“, stellten sie fest. Genauso habe das „Budchen“ ausgesehen. Keine Kamellen, sondern aufgeblasene Wasserbälle warf der Nachwuchs des Fußballvereins Lahnlust unter die Menschenmenge.

Mit der „Show & Brassband Alsfeld“ waren mehrmalige Weltmeister im Festzug, die mit ihrer meisterlichen Musik brillierten. Aber auch der Musikzug Eiterfeld Arzell hielt die Zuschauer mit seinen flotten Tönen auf Trab, ebenso wie die Obersuhler Blasmusik. Den Abschluss des Festzugs bildete ein hupendes Kart. Danach machten sich die Zuschauer auf den Weg zum Festplatz.

von Silke Pfeifer-Sternke

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