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Granaten wurden umgehend gesprengt

Kriegsmunition gefunden Granaten wurden umgehend gesprengt

Am Sonntagabend hat ein Spaziergänger im Wald oberhalb von Holzhausen am Hünstein einen verdächtigen Fund gemacht und die Polizei verständigt. Noch vor Ort hat ein Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes um 22.18 Uhr die gefundene Kriegsmunition gesprengt.

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Bei Holzhausen wurde am Sonntagabend gefundene Kriegsmunition entschärft. Auf dem Symbolfoto zeigt Dieter Brunner vom Kampfmittelrämdienst vier Patronen des Kalibers 7,62 Millimeter, die Bauarbeiter 2012 bei Arbeiten in Korbach gefunden hatten. Die in Holzhausen gefundenen Granaten waren erheblich größer.

Quelle: Archivfoto: Pfannstiel

Holzhausen. Dem Spaziergänger waren im Wald bei Dautphetal Holzhausen zwischen Kreisstraße 74 und der Bundesstraße 453 munitionsähnliche Gegenstände aufgefallen. "Er hat sich in diesem Fall absolut richtig verhalten: Die verdächtigen Teile nicht angefasst, liegen gelassen und die Polizei verständigt", lobt Polizeipressesprecher Martin Ahlich am Montagmorgen.

Die gerufenen Polizeibeamten verständigten wiederum nach erster Betrachtung einen Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes, der aus Alsfeld dazu kam. Er identifizierte den Fund als drei Gewehrgranaten (etwa 12 Zentimeter
lang mit einem Durchmesser von drei Zentimetern) und eine Gewehrpanzergranate (etwa 20 Zentimeter lang und vier Zentimeter im Durchmesser). Dabei handelte es sich um Kriegsmunition der deutschen Wehrmacht aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Es wäre zu gefährlich gewesen, die Munition zu transportieren. Deshalb entschärfte der Spezialist sie vor Ort, indem er sie sprengte. Gegen 22.18 Uhr war in der Umgebung ein lauter Knall zu hören, die Munition wurde erfolgreich gesprengt.

Aus Sicherheitsgründen musste die nahegelegene Kreisstraße 74 von 21 bis 22.30 Uhr gesperrt werden.

Ahlich betonte, wie gefährlich Kriegsmunition ist. Wer etwas Verdächtiges findet, sollte es unter keinen Umständen anfassen oder gar bewegen. "Am besten merkt man sich die Fundstelle und verständigt die Polizei, die dann vor Ort die weiteren Schritte einleiten kann."

von Philipp Lauer

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