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Glück gehabt: Keine Fledermaus im Haus

Abrissarbeiten Glück gehabt: Keine Fledermaus im Haus

Zügig voran geht die Erschließung des neuen Baugebietes am Blankenstein. Zurzeit wird der Kanal für die Abwasserversorgung verlegt.

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Das alte Sportheim am Blankenstein ist zwar frei von Fledermäusen, kann aber erst abgerissen werden, wenn die Genehmigung vorliegt.

Gladenbach. Als jüngst auf dem ehemaligen Sportplatz Bagger zugange waren und Betoneinfassungen sowie eine Stützmauer entfernten, erwartet man als nächstes den Abriss der beiden dort bestehenden Gebäude.

Doch weit gefehlt: Danach begannen die Kanalanschlussarbeiten, das Umkleidegebäude und ein gegenüberliegendes kleines Verkaufs- und Lagergebäude stehen noch.

Den Grund dafür nannte Bauamtsleiter Ulrich Weber auf Anfrage von Hans-Bernhard Schwarz in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses.

Obwohl die Gebäude total verschlossen waren und noch bis ins vergangene Jahr genutzt wurden, musste der Nachweis erbracht werden, dass sich in dem Gebäude keine Fledermäuse befinden. Die gute Nachricht: Die Häuschen sind Fledermaus frei.

Der Abbruchantrag werde zurzeit bearbeitet, aber die Genehmigung dränge nicht.

Die Firma Hinterland habe vier Wochen lang mit Kanalbauarbeiten zu tun und könne, wenn dann immer noch keine Genehmigung vorliege, mit der Erschließung des unteren Bereichs des neuen Baugebietes beginnen.

Derweil laufen die Kanalbauarbeiten in der Ernst-Leinbach-Straße, über die die Abwässer des Neubaugebietes abgeleitet werden. Geplant ist auch der Bau eines Rückstaukanals.

Auf dem Sportgelände am Blankenstein, wo einst die Fußballer des Gladenbacher Sportclubs große Erfolge feierten, werden bald Wohnhäuser stehen.

Die Stadt hat mit der Hessischen Landgesellschaft (HLG) einen Erschließungsvertrag abgeschlossen.

Die Größe der Baugrundstücke liegt zwischen 352 und 627 Quadratmetern. Der Vorentwurf sah die Erschließungsstraße zwischen der südlichen und mittleren Häuserzeile vor, die nördliche Häuserzeile sollte von der Waldstraße her erschlossen werden.

Der aktuelle Plan sieht die Erschließungsstraße zwischen nördlicher und mittlerer Häuserzeile vor, die südliche Häuserzeile wird über zwei Stichstraßen erschlossen.

von Hartmut Berge

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