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Gladenbacher wollen schneller surfen

Stadtparlament Gladenbacher wollen schneller surfen

Zu den bedeutendsten Themen mit denen sich am Donnerstagabend Gladenbachs Stadtparlament befasste zählte eine Resolution an das Bistum in Limburg.

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So soll die künftige Versorgung mit schnellem Internet im Landkreis nicht aussehen. Die Glasfaserkabel werden in der Erde verlegt.

Quelle: Wilfried Steinacker

Gladenbach. Die Stadtverordneten folgten mit einem einstimmigen Beschluss ebenso einstimmigen Empfehlungen des Magistrats und des Haupt- und Finanzausschusses und brachten eine Resolution an das Bistum Limburg auf den Weg.

Darin appelliert das Parlament an die Verantwortlichen der katholischen Kirche, ihre bisherige ablehnende Haltung bezüglich einer finanziellen Mitbeteiligung an der für das Kindergartenjahr 2011/12 vorgesehenen Erweiterung der katholischen Kindertagesstätte „Arche Noah“ um eine Krippengruppe zu überdenken.

Bis 2013 will Gladenbach mithilfe von drei Anbauten an Kindergärten genügend Krippenplätze schaffen, um den gesetzlichen Vorgaben zu genügen. Grünes Licht für diese Investitionen in die Betreuung von Kindern vom ersten bis zum dritten Lebensjahr (U-3-Kinderbetreuung) gab die Stadtverordnetenversammlung in der Dezember-Sitzung.

Die erste bauliche Veränderung betrifft in diesem Jahr den katholischen Kindergarten in der Kernstadt. Ein Anbau soll Platz für eine U-3-Gruppe mit zehn Kinder schaffen.
In dem Hort bestand bis 2005 eine vierte Regelgruppe, die aber wegen zurückgehender Kinderzahlen geschlossen wurde. Auch dies bietet Platz für das neue Angebot. Der geplante Anbau dient einem Schlaf- und Therapieraum. Er ist mit 225.000 Euro veranschlagt. Auf die Stadt kämen – nach Abzug der zu erwartenden Zuschüsse von Bund und Land effektiv Kosten in Höhe von 55.000 Euro zu.

von Hartmut Berge

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