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Gladenbacher unterstützten Nachbarn

Jahreshauptversammlung Gladenbacher unterstützten Nachbarn

Während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Gladenbach Mitte wurden langjährige Mitglieder geehrt und engagierte Feuerwehrleute befördert.

Gladenbach. Einen Rückblick auf das Feuerwehrjahr gab der stellvertretende Wehrführer Thorsten Dechert. Im Herbst wurden unter der Mithilfe einiger Kameraden mit dem Bau der Fundamente für zwei Garagen hinter dem Feuerwehrgebäude begonnen. Sie dienen als Lagerraum für Material wie Ölbinder und Wassersauger. Zudem berichtete Dechert, dass die Zahl der Einsätze gegenüber dem Vorjahr von 61 auf 52 zurückgegangen ist.

Im Januar unterstützte die Gladenbacher Wehr die Kameraden aus Bad Endbach beim Löschen eines Wohnhausbrandes, der sich in einem „Messihaus“ sehr schwierig gestaltete, da alles zugestellt war.

Im Februar unterstützte die Feuerwehr die Lohraer Wehr beim Löschen eines Scheunenbrandes. Ein dramatischer Einsatz erfolgte am Kirschenmarktdonnerstag: Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Weidenhausen mussten acht Bewohner über die Treppe, beziehungsweise die Drehleiter, in Sicherheit gebracht wurden. Zwei Hausbewohner erlitten schwere Verletzungen.

Des Weiteren kam es zu diversen Einsätzen: Kaminbrände, Flächenbrände, beseitigen von Ölspuren sowie Fehlalarmen. Insgesamt wurden 21 kleinere und 3 Einsätze bei Großbränden geleistet, sodass sich daraus eine Gesamtstundenanzahl von 1028 ergab. In den Übungs- und Ausbildungsdienst wurden insgesamt 1151 Stunden investiert.

Hinzu kommen aber noch die Übungen, Schulungen und Einweisungen in die Feuerwehrfahrzeuge sowie Übungen der örtlichen technischen Einsatzleitung und die Pflege und Wartung der Fahrzeuge.

Ein besonderer Höhepunkt sei die Schulung der Atemschutzgeräteträger in Gießen gewesen, erklärte Dechert. Auch wurden etliche Lehrgänge und Seminare zur Weiterbildung absolviert.

Für die Öffentlichkeitsarbeit wurde ein achtköpfiges Team gebildet, das sich in Zukunft um den Nachwuchs für die Einsatzabteilung, die Jugendfeuerwehr und die „Firekids“ bemühen wird.

Jugendfeuerwehrwart Jan Willms betonte, dass das Programm der Jugendfeuerwehr sehr abwechslungsreich sei. In diesem Jahr wechselten zwei Jugendliche in die Einsatzabteilung, sodass die Gruppe zurzeit 16 Mitglieder zählt.

Über die Aktivitäten der „Firekids“, die im vergangenen Jahr ihr fünfjähriges Bestehen feierten, berichtete Katharina Baumann. Derzeit seien neun Kinder in der Gruppe aktiv sowie zwei „Schnupperkids“. „Die,Firekids‘ freuen sich über weiteren Nachwuchs“, sagte Baumann. 20 Mitglieder verzeichnet die Alters- und Ehrenabteilung, betonte Peter Winkel.

Bis Mitte Dezember erhält die Feuerwehr ein neues Einsatzleitfahrzeug und das bedeutet laut Stadtbrandinspektor Reiner Horak, dass sich die Feuerwehrleute mit der neuen Technik befassen müssen.

von Ingrid Lang

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