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Freie Wähler wollen Lückenschluss

Salzbödetalradweg Freie Wähler wollen Lückenschluss

Am Mittwochabend votierten die Mitglieder des Ausschusses für Jugend und Sport, soziale und kulturelle Angelegenheiten sowie der Ausschuss für Wirtschaft, Landwirtschaft, Verkehr, Umwelt, Energie und Zukunft mehrheitlich für die Passagen im Haushalt 2017, die den jeweiligen Bereichen zugeordnet sind.

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Das Radfahren zwischen Gladenbach und Lohra soll angenehmer werden. Die Freien Wähler wollen, dass ein Teilstück das Salz­böde­radwegs endlich saniert wird.

Quelle: Alexander Rochau

Gladenbach. Etwas länger wurde über den Antrag der Freien Wähler diskutiert, der die Veranschlagung eines Haushaltsansatzes von 100.000 Euro für die Sanierung eines Teilstücks des Salzböderadweges vorsieht.

Im Gladenbacher Stadtteil Mornshausen soll ab der Gaststätte Kornhaus in Richtung Lohra auf einem 200 Meter langem Weg eine Asphaltdecke aufgebracht werden. Entsprechende Haushaltsmittel seien bereits 2014 veranschlagt worden. Diese seien aber wieder gestrichen worden. 2015 und 2016 sei die Sanierung des Teilstücks kein Thema in den Haushaltsberatungen gewesen.

Die Freien Wähler kritisieren, dass auf dieser Strecke „immer wieder Flickschusterei betrieben“ werde. Schlaglöcher seien größtenteils durch ungeeignetes Splittmaterial repariert worden. Diese Maßnahme halten die Freien Wähler für kostenintensiv und langfristig für ungeeignet, um den Radweg dauerhaft in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten. Roland Petri (SPD) bestätigte, dass an dem Weg seit mehr als 20 Jahren „rumge­doktert“ wird. „Es muss etwas gemacht werden“, sagte er.

Bürgermeister Peter Kremer erläuterte, dass die Sanierung des Teilstücks 2014 aufgrund der desolaten Finanzlage der Stadt gekippt worden sei. Er verwies zudem darauf, dass es sich um einen Wirtschaftsweg handelt. „Ausbauen kann man machen, aber die Technik muss korrekt 
sein“, sagte er und machte deutlich, dass 100.000 Euro dafür nicht ausreichen, allenfalls für einen ersten Bauabschnitt. 
 Zudem fehle im FW-Antrag ein Finanzierungsvorschlag.

von Silke Pfeifer-Sternke

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