Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Schwofen, schunkeln, schlemmen

Kulturscheune Schwofen, schunkeln, schlemmen

„O‘zapft is!“ heißt es am 27. Oktober in der Kulturscheune in Frohnhausen. Gastgeber des Oktoberfestes sind Ehrenbürger Walter Jakowetz und die Spielvereinigung „Wacker“ Frohnhausen.

Voriger Artikel
Heißer Flirt auf dem Parkett
Nächster Artikel
Probleme
 bei Briefzustellung in Gladenbach

Sie freuen sich auf das gemeinsame Oktoberfest am 27. Oktober: Initiator Walter Jakowetz (links) und Armin Burk, Vorsitzender der Spielvereinigung „Wacker“ Frohnhausen.

Quelle: Michael Tietz

Frohnhausen. Mit zusätzlichen Veranstaltungen will Walter Jakowetz das kulturelle und das Vereinsleben in Gladenbach bereichern. „Als Ehrenbürger fühle ich mich verpflichtet, etwas für meine Heimatstadt zu tun. Und das mache ich auch gerne“, sagt der 77-Jährige.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert engagiert sich der Gladenbacher in der Kommunalpolitik und in etwa 40 Vereinen. Seine Verdienste würdigte die Stadt Gladenbach im Dezember 2016 mit dem Ehrenbürgerrecht. Die Feierstunde fand in der Kulturscheune in Frohnhausen statt.

Förderverein nimmt weitere Buchungen an

Dort geht auch am 27. Oktober das von Jakowetz erstmals initiierte Oktoberfest über die Bühne. Tatkräftig unterstützt wird er dabei vom Frohnhäuser Sportverein. Der übernimmt die Organisation und stellt die Helfer für den Abend ab. Das finanzielle Risiko trägt der Ehrenbürger. „Ich bin sozusagen der Lückenbüßer“, sagt Jakowetz mit einem Schmunzeln.

Das Oktoberfest beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Frohnhäuser Sportfreunde­ tischen ihren Gästen einige Schmankerl auf. Auf der Speisekarte stehen Haxen mit Sauerkraut und Brot, Fleischkäse im Brötchen und Mettwürstchen. Ausgeschenkt werden bayrisches Bier vom Fass sowie Erfrischungsgetränke.

„Alles zu moderaten Preisen“, verspricht Armin Burk, Vorsitzender von „Wacker“ Frohnhausen. Das Organisationsteam habe gut vorgesorgt, Speisen und Getränke seien ausreichend vorhanden. „Und der Spaß kommt ebenfalls nicht zu kurz“, betont Burk. Für Live-Musik sind Matthias Heuser und Michael Breitstadt verantwortlich. Auch ein Gaudi-Wettbewerb ist geplant. Beim Maßkrugstemmen können die Besucher ihre Muckis spielen lassen. Außerdem hoffen die Gastgeber auf ein wenig majestätisches Flair: Sie wollen noch Kirschenkönigin Daniela­ Schneider und ihren Prinzen Domenic Barth einladen.

„Wir wollen gemeinsam etwas Gutes für Frohnhausen und die Kulturscheune tun“, sagt Jakowetz. Zugleich rührt er ein wenig die Werbetrommel für den Veranstaltungsort. Denn der habe 2018 noch Kapazitäten. An den Wochenenden im Juni, Juli und August ist die Kulturscheune bereits ausgebucht, im März, April, Mai, September und Oktober könne das Haus aber noch für Veranstaltungen und Feiern gemietet werden.

Jakowetz: mit Resonanz zufrieden, doch kaum Einheimische

Das Oktoberfest in Frohnhausen ist bereits die dritte Veranstaltung, die Walter Jakowetz in diesem Jahr ins Leben gerufen hat. Im Juni feierte der „Tanz in den Sommer“ Premiere. 200 Besucher kamen dazu ins Gladenbacher Haus des Gastes.

Mit der Resonanz zeigt sich Jakowetz insgesamt zufrieden. Allerdings bedauert er es, dass fast nur auswärtige Gäste den entspannten Tanzabend genossen haben. „Dabei wollte ich eigentlich etwas Neues für die Gladenbacher anbieten“, sagt der Ehrenbürger. Deshalb überlege er noch, ob es eine Neuauflage des „Tanz in den Sommer“ geben werde.

Für ein Konzert verpflichtete Jakowetz außerdem die Regensburger Domspatzen. 500 Musikfreunde füllten im Juli bei freiem Eintritt die katholische Kirche. Es sei ein wunderschöner Abend gewesen, so der Kulturförderer. Lediglich die Spendenbereitschaft der Besucher habe nicht die Erwartungen erfüllt. Für das nächste Jahr ist ein weiteres Konzert mit einem berühmten Knabenchor geplant. Dann müssten die Zuhörer ­allerdings für die Eintrittskarte­ zahlen. Ein kostenfreier Musik­genuss erwartet die Zuhörer des von Jakowetz unterstützten Weihnachtskonzertes am 10. Dezember in der katholischen Kirche in Gladenbach. Dann gibt es Trompeten- und Orgelklänge zu hören.

  • Informationen zur Belegung der Kulturscheune gibt es beim Vorsitzenden des Fördervereins, Armin Becker, Telefon 06462/3255.

von Michael Tietz

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr