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Rachelshäuser Ortsbeirat will Raser ausbremsen

Gechwindigkeitsmessungen Rachelshäuser Ortsbeirat will Raser ausbremsen

Der Ortsbeirat will öfter Geschwindigkeiten messen lassen und fordert weitere Initiativen vom Magistrat der Stadt.

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Durch Rachelshausen wird gerast. Nur sieben Prozent der Autofahrer halten sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.

Quelle: Peter Piplies

Rachelshausen. Eine Verkehrsberuhigung ist im Gladenbacher Stadtteil aus Sicht des Ortsbeirates nötig. Es müsse dringend etwas geschehen, bevor es zu einem tragischen Unfall komme, sagte Ortsvorsteher Bernd Müller. Diskussionsgrundlage waren während der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats Geschwindigkeitsmessungen aus vier Tagen im Februar. Die Spitzengeschwindigkeit eines Fahrers: 117 Stundenkilometer.

Insgesamt fuhr knapp ein Viertel aller Autofahrer mit mehr als 70 Stundenkilometern durch den Ort. 65 Prozent aller Fahrer waren mit mehr als 60 Stundenkilometern unterwegs. Nur 7 Prozent hielten sich an die vorgeschriebenen 50 Stundenkilometer.

Die Fahrbahnverschwenkung und Überquerungshilfe reichen offenbar nicht aus, um die Autos deutlich abzubremsen, bedauert Ortsvorsteher Müller angesichts der Zahlen. Die 117 Stundenkilometer bezeichneten die Ortsbeiratsmitglieder als erschreckend.

Das Gremium fordert deshalb vom Magistrat der Stadt, zu prüfen, ob es weitere Möglichkeiten gibt, die Autofahrer im Ort zum Langsamfahren zu zwingen. Der Ortsbeirat schlägt vor, häufiger die Geschwindigkeiten zu messen, insbesondere in Höhe der mittleren Ortseinfahrt beziehungsweise des Verbindungsweges nach Römershausen.

Müller berichtete während der Sitzung zudem, dass der Bauhof bei besserer Witterung Restarbeiten auf dem Friedhof an der Rückseite des Ehrenmals erledigen werde. Auch ein Gutachten für die Friedhofslinde und deren Totholz in der Krone wurde laut Müller in Auftrag gegeben.

Um den defekten Dorfbrunnen wollen sich die Rachelshäuser dem Ortsvorsteher zufolge selbst kümmern. Noch im Frühjahr soll er gereinigt und repariert werden. Die nötigen Fachleute und freiwilligen Helfer würden sich im Dorf leicht finden lassen, zeigte sich Müller zuversichtlich.

Der Ortsvorsteher berichtete außerdem, dass Beschwerden über kaputte Bordsteine und wackelige Bürgersteige wieder zugenommen hätten. Der Ortsbeirat will dazu eine Liste erstellen und an die Stadtverwaltung weiterleiten.

von Peter Piplies

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