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Rachelshäuser wollen Verkehr beruhigen

Ortsbeirat Rachelshäuser wollen Verkehr beruhigen

Der Ortsbeirat in Rachelshausen möchte eine Geschwindigkeits-Anzeigetafel für den Gladenbacher Stadtteil anschaffen.

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Der Ortsbeirat in Rachelshausen will Autolenker durch eine elektronische Tempo-Tafel zu angepasster ­Geschwindigkeit auf der Hauptstraße bewegen.

Quelle: Peter Piplies

Rachelshausen. Das Thema Rasen durch den Ort steht regelmäßig auf der Tagesordnung des Gremiums. Der Ortsbeirat­ ­
sucht nach Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung. Eine könnte eine elektronische Tafel sein, die das Tempo vorbeifahrender Fahrzeuge anzeigt und gleichzeitig die Daten speichert. Finanziert werden soll das ­Gerät mit den Verfügungsmitteln des Ortsbeirats, Zuschüssen von den Jagdgenossen, der Feuerwehr sowie Spenden von heimischen Firmen und Privatleuten.

In den beiden jüngsten Sitzungen besprachen die Ortsvertreter das Ergebnis einer Messung, die im Februar durchgeführt worden war. Die Zahlen seien erschreckend, denn in jeder Stunde habe es mindestens einen Autofahrer gegeben, der mit 90, 100 oder sogar knapp 120 Stundenkilometer mitten durch das Dorf gerast ist. Und das, obwohl einem Wintermonat, in dem die Fahrer wegen Eis-, Schnee- und Glättegefahr eigentlich langsamer und vorsichtiger fahren sollten, war die Meinung im Ortsbeirat.

Daher sind Ortsvorsteher Bernd Müller und seine beiden Mitstreiter gespannt auf die Messungen mit ihrem eigenen Gerät. Das Gremium vermutet, dass die Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeiten – vor allem im Sommer – noch viel höher sein werden. Mit den Daten aus der Geschwindigkeits-Anzeigetafel können die Ortsvertreter dann auch bei der Stadt vorstellig werden und konsequentere Veränderungen zur Verkehrsberuhigung fordern.

Top-Thema für Wunschliste: Schwarz-Weiß-Trennung

Zweites Thema der jüngsten Sitzung waren die Wünsche an den Haushaltsplan 2018. Hier möchten Müller und seine Kollegen, dass die seit 20 Jahren ­geforderte Schwarz-Weiß-Trennung im Feuerwehrgerätehaus erfolgt. Das heißt, dass die Fahrzeuggarage von den Spinden und Umkleideräumen durch Umbauten abgetrennt wird. In diesem Zuge könnte auch der zweite Wunsch umgesetzt werden: die Dämmung der Decke im Gerätehaus beziehungsweise des Fußbodens im Bürgerhaus, das sich darüber befindet.

Dritter Punkt auf der Liste ist der Ersatz für das nunmehr 25 Jahre alte Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Dies hatte der Ortsbeirat bereits vor einem Jahr gefordert. Es sei eine wichtige ­Investition in den Brandschutz und den Fortbestand der Wehr.

Als letzter Punkt steht auf der „Wunschliste“ die „längerfristige und kontinuierliche“ Sanierung aller Straßenschäden in Rachelshausen. Denn nur so könne die Infrastruktur für zukünftige Generationen erhalten bleiben, ist das Gremium überzeugt.

von Peter Piplies

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