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Hinweistafeln werden bestellt

Ortsbeirat Gladenbach Hinweistafeln werden bestellt

Fünf Gladenbacher Stadtteile wollen Tafeln, auf der die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer angezeigt wird, als 
Sammelbestellung 
aufgeben.

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Demnächst soll in der Kernstadt Gladenbach eine Geschwindigkeitsmesstafel wie diese die Verkehrsteilnehmer darauf hinweisen, dass sie eventuell zu schnell unterwegs sind.

Quelle: Tobias Hirsch

Gladenbach. Der Gladenbacher Ortsvorsteher Hans-Bernhard Schwarz informierte das Gremium am Donnerstagabend darüber, dass die favorisierte Anlage der Firma Wavetec bestellt werden soll – allerdings nur für fünf der vormals sechs interessierten Gladenbacher Stadtteile. Ein Stadtteil habe sich für eine modernere und teurere Anlage entschieden, mit der die Geschwindigkeitsmessungen per App auf einem Tablet oder Smartphone abrufbar sind.

Diese Variante würde vermutlich den gesetzten Kostenrahmen des Gladenbacher Ortsbeirates sprengen, der mit maximal 2500 Euro kalkuliert. Das vorliegende Angebot dürfte jetzt auch etwas teuer ausfallen als die im Angebot für sechs Anlagen festgeschriebenen 2300 Euro. Dennoch: „Die Leute warten darauf“, sagte Schwarz.

Bei der Anlage mit mehr technischen Finessen sieht Robby Jahnke (SPD) keinen Mehrwert für den Gladenbacher Ortsbeirat. Dieser hat sich vorgenommen, die Tafel in regelmäßigen Abständen abzuhängen und an einem anderen Ort wieder anzubringen. Bei dieser Gelegenheit könne die Speicherkarte jeweils ausgelesen werden. Die Abfrage per App rechtfertigen laut Jahnke nicht den Aufschlag von 500 Euro. Zumal es sich nicht um ­eine kostenpflichtige Geschwindigkeitsmessung handelt.

Ortsbeirat will Engagement bei Weinfest beenden

Auch das Weinfest, das Samstag, 30. September, am Alten Amtshaus stattfindet, war Thema im Ortsbeirat. Schließlich handelt sich es um eine von dem Gremium mitorganisierten Veranstaltung. Der Aufbau erfolgt um 9 Uhr mit freiwilligen Helfern. Bis 14.45 Uhr soll alles fertig sein, weil das Weinfest bei der zweiten Auflage bereits eine Stunde früher beginnt: um 15 Uhr mit dem Ausschank.

Der Beginn wurde vorverlegt, weil es in den Abendstunden kühler wird und die Besucher nicht allzu lang im Freien Verweilen. Ab 16 Uhr wird das Fest musikalisch umrahmt. Auftreten werden die „Gipfelstürmer“, die zum Tanz aufspielen. Sollte­ das Wetter an dem geplanten Wochenende richtig schlecht werden, spricht sich der Ortsbeirat für eine Absage aus.

In diesem Jahr will sich das Gremium noch einmal finanziell an den Kosten beteiligen. 2018 soll dann frühzeitig ein Gespräch mit den Ausstellern stattfinden, um die Organisa­tion sowie die Finanzierbarkeit abzustimmen. „Wir wollten die Veranstaltung nur anstoßen, die kommenden müssen sich selbst tragen“, sagte Schwarz. Bei dem Konzept sind sich die Organisatoren treu geblieben. Auf Regionalität wird Wert gelegt: Die Aussteller stammen allesamt aus der Kernstadt und aus den Ortsteilen.

Finanzierung von Fitnessgeräten durch Sponsoren

Diskutiert wurde auch über den Plan, im Stadtgebiet Fitnessgeräte für Jung und Alt aufzustellen. Das Ja ist bereits Konsens, nur das Wo noch nicht. Zur Auswahl stehen die Standorte „Innenstadtinsel (Altes Amtshaus), der Marktplatz und die Hütte des Männergesangvereins. Schwarz brachte zudem die Anlage des Verdi-Bildungszentrums ins Gespräch, weil dort auf einer Wiese ein öffentlicher Bereich entstehen soll. Schwarz schlug vor, den Platz bei einem Ortstermin anzuschauen.

Jahnke plädierte allerdings eher dafür, die Fitnessgeräte stadtnah aufzustellen. Er könne sich den Standort bei Verdi zwar vorstellen, glaubt aber, dass die Geräte im Zentrum eher genutzt werden. Als eine weitere Möglichkeit wurde der Standort Bolzplatz diskutiert. Dort könnte es aber bald eng werden, denn das Gremium plant das Aufstellen von zwei bis drei Bänken.

Als Fazit hielt Ortsvorsteher Schwarz fest, dass ein guter Platz für die Fitnessgeräte zwischen Busbahnhof und Innenstadtinsel (Altes Amtshaus) gesucht werden soll, der dann noch mit dem Magistrat abzustimmen ist. Die Finanzierung soll über Sponsoren erfolgen, ein Gerät kostet ­etwa 2500 Euro plus Einbau.

von Silke Pfeifer-Sternke

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