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Neuer Dirigent sorgt für neuen Schwung

Musikzug der 
Feuerwehr Weidenhausen Neuer Dirigent sorgt für neuen Schwung

Der Musikzug der 
Feuerwehr Weidenhausen startet zu neuen Höhen. Schwungvoll präsentierte sich das Orchester mit 
seinem neuen Dirigenten.

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Patrick Mühlich gab als Dirigent sein erstes großes Konzert mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Weidenhausen.

Quelle: Peter Piplies

Weidenhausen. Nach dem erfolgreichen Einstand bei der Veranstaltung „Mit Musik in den Mai“ stellte der neue Orchesterleiter nun auch sein Können bei einem „richtigen“ Konzert unter Beweis. Patrick Mühlich und seine musikalischen Mitstreiter hatten keine Mühe, ihr Publikum für sich zu gewinnen und begeisterten es mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire.

„Ich wurde hier sehr gut aufgenommen und fühle mich, als ob ich schon jahrelang beim Musikzug wäre“, sagte Mühlich. Um diese neue Bindung zu unterstreichen, spielt sein Sohn beim Feuerwehrorchester mit.

Sowohl das Repertoire als auch die Instrumentalisten bilden einen Querschnitt. Die ­Musikauswahl reichte von böhmischer Blasmusik mit Walzern, Märschen und Polkas über Musicalstücke und Rockmusik bis zu klassischen Kompositionen. Die Altersstruktur des Orchesters reicht vom Teenageralter bis zum gestandenen Musiker mit 70 Jahren, der noch zur Gründergeneration der Kapelle gehört.

Mit Dynamik und Spielfreude­

Genau diese Mischung sei wichtig, um die Zukunft eines Musikzuges zu sichern, erläuterte der Orchesterchef. Während die jungen Musiker für das Fortbestehen des Ensembles überlebenswichtig seien, sorgten die erfahrenen Instrumentalisten für die nötige Routine. Sie zeigen dem Nachwuchs zudem, wie das Musizieren in einer Gruppe funktioniert.

Für das Konzert in der evangelischen Kirche studierte der Musikzug einen Konzertmarsch ein, den die Instrumentalisten mit mitreißender Spielfreude interpretierten. Kurt Scheiwe spendete an seinem runden Geburtstag dem Orchester die Noten für dieses Stück. Dynamik und Spielfreude­ ­zeigte der Musikzug auch bei den folgenden Stücken, und wurde dafür mit kräftigem ­Applaus belohnt.

Die rund 200 Musikfreunde in der Kirche konnten den Walzer Nr. 2 von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch genauso genießen wie Polkas der böhmischen Blasmusik, einen Kavalleriemarsch von Kuno Graf von Moltke oder einen Ausschnitt aus Andrew Lloyd Webbers berühmten Rock-Musical „Jesus Christ Superstar“.
Bei diesem Konzert bekamen aber auch die Nachwuchsmusiker Gelegenheit, das Gelernte einem großen Publikum zu präsentieren und wurden von den Besuchern mit reichlich Beifall bedacht.

von Peter Piplies

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