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Zu kalt für den „Storchengang“

Kneipp-Verein Zu kalt für den „Storchengang“

Damit die naturheilkundlichen Ideen von Pfarrer Sebastian Kneipp nicht in Vergessenheit geraten, veranstaltet der Kneipp-Verein jährlich Aktionen für Kinder. Dann ist auch Wassertreten angesagt.

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Kneippen im Georg-Ludwig-Hartig-Park: Unter fachkundiger Anleitung lernten die Jungen und Mädchen aus dem evangelischen Kindergarten Gladenbach das Wassertreten.

Quelle: Peter Piplies

Gladenbach. Der Gladenbacher Kneipp-Verein ist weiterhin aktiv. Mit einer Gruppe von Mädchen und Jungen aus ­einem Gladenbacher Kindergarten besuchten Vorstandmitglieder ein Tretbecken und zeigten den Kindern, wie eine Wasseranwendung – also das Kneippen – funktioniert.

Diesmal durfte eine Gruppe­ aus dem evangelischen Kindergarten der Kernstadt unter fachkundiger Anleitung kneippen. Das Durchschreiten des Beckens solle im „Storchengang“ gemacht werden, erläuterte Ulf Burk aus dem Vorstand des Kneipp-Vereins. Allerdings hatten die Mädchen und Jungen einen etwas kühlen Tag für ihre Aktion erwischt, sodass sich nur ein Mutiger aus der Gruppe für das Wassertreten fand.

Doch auch so hatten die Kinder ihren Spaß, ließen sich von Burk und seinen Mitstreitern Anita und Günter Klughardt die Prinzipien von Kneipp erläutern. In kleinen Schritten und mit hochgestreckten Knien sollten die Wassertreter durch das Becken gehen. Das kalte Wasser stärke den Kreislauf und das Herz, fördere die Durchblutung und diene außerdem noch der Abhärtung, erklärten die Kneipp-Freunde.

Der Verein bedauert es, dass das Stadtparlament beschlossen hat, künftig auf den Titel „Kneippheilbad“ für die Gladenbacher Kernstadt zu verzichten. Die Kneipp-Freunde wollen daher darauf drängen, dass die Entscheidung noch einmal überdacht wird und mehr Energie in Tourismus sowie Kur-­wesen verwendet wird.

Der Gladenbacher Verein will außerdem mit dem Bad Endbacher Kneipp-Verein neue Ideen­ für beide Kommunen entwickeln und den Kneipp-­Gedanken weiter voranbringen. Für die Herbst- und Wintermonate sind außerdem Vorträge geplant.

von Peter Piplies

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