Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Heißer Flirt auf dem Parkett

Tanzgala Heißer Flirt auf dem Parkett

Bei der Tanzgala am 
11. November kämpfen Spitzentänzer um den 
Kirschenmarktpokal. Die feurigen Latein-Tänze
 lösen die gediegenen Standard-Tänze ab.

Voriger Artikel
130 Marktstände in der Innenstadt
Nächster Artikel
Schwofen, schunkeln, schlemmen

Am 11. November geht es auf der Tanzfläche im Haus des Gastes wieder zur Sache: Amateurtänzer messen sich in lateinamerikanischen Tänzen – wie hier der Nachwuchs der TSG Marburg bei der ­Gewerbeschau in Bad Endbach.

Quelle: Thorsten Richter

Gladenbach. Gladenbach rüstet sich für ein besonderes Ereignis: Im Haus des Gastes wird das traditionelle Tanzturnier ausgetragen. Seit 1979 wird Gladenbach einmal im Jahr zur Hochburg des Spitzentanzsports – nur einmal pausierten die Veranstalter: 1991. Im vergangenen Jahr probierten sie etwas Neues aus: Statt der Hauptgruppe S-Latein, die höchste Amateursportklasse bei den lateinamerikanischen Tänzen, wurde­ in der zweithöchsten Klasse ­getanzt, allerdings A-Standard – basierend auf den Gesellschaftstänzen wie Wiener Walzer.

Die Neuorganisation resultierte aus der Tatsache, dass Gladenbach als Austragungsort nicht attraktiv genug ist für die Tanz-Profis, die sich aus dem gesamten Bundesgebiet akqui­rieren, und es hakte bei der ­Finanzierung.

Um Kosten zu sparen und um ausreichend Tanzpaare zu gewinnen, hat die TSG Marburg als Ausrichter des Turniers, deshalb den Schritt zurück zu den eigenen Wurzeln gewagt. 2016 zeigten die Tänzer Ausdruck, Figur und Haltung auf dem Parkett und überzeugten mit Disziplin bei den komplizierten Schrittfolgen von Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Foxtrott, Slowfox und Quickstep.

Tanzgala sorgt stets für volles Haus

Diejenigen, die dem feurigen lateinamerikanischen Rhythmus nachtrauerten, wird in diesem Jahr wieder mehr Sinnlichkeit und Erotik auf der Tanzfläche geboten. Es wird zwar nicht in der höchsten Klasse­ getanzt, aber das Leistungsniveau der semiprofessionellen Tänzer kann sich sehen lassen. Fünf Wertungsrichter werden sich darauf konzentrieren, die Tanzpaare nach ihrem tänzerischen Können einzustufen. Die Tänzerinnen tragen nicht wie 2016 wallende bodenlange Ballroben, sondern farbenfrohe körperbetonte speziell angefertigte Kleider. Getanzt wird Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive.

In den Pausen zwischen den Turnierdurchgängen hat das Publikum das Zepter selbst in der Hand und kann zu Live-Musik auf dem Parkettboden tanzen. Die Band „Play-Off“ gibt dazu den richtigen Ton an.

Ein Besuch der Tanzgala, die seit Jahrzehnten für ein volles Haus sorgt, lohnt sich nicht nur wegen der professionellen Tänzer. Der Festsaal wird prächtig dekoriert, an den Tischen werden die Besucher bewirtet und können als Beobachter miterleben, wie nah Erfolg und Misserfolg im Tanzsport beieinander liegen. Geboten wird ihnen ein exklusives Tanzvergnügen.

Nach den einzelnen Wertungsrunden scheiden immer wieder Tanzpaare aus, bis sich letztlich aus einem elitären kleinen Kreis der Besten die Sieger des Kirschenmarktpokals herauskristallisieren. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, der Kartenvorverkauf läuft auf Hochtouren.

  • arten gibt es im Vorverkauf in drei unterschiedlichen Kategorien: 28 Euro, 23 Euro und 20 Euro. Erhältlich sind sie beim Eigenbetrieb SEB im Haus des Gastes oder unter der Telefonnummer 06462/201-612 oder -613 oder per E-Mail:
 seb@gladenbach.de

von Silke Pfeifer-Sternke

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr