Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Gladenbach wird zum Kinderland

Gewerbeverein Gladenbach wird zum Kinderland

Die Innenstadt Gladenbachs war am Samstag fest in Kinderhand. Der Gewerbeverein hatte seinen traditionellen Kindertag veranstaltet - an 18 Stationen konnten sich Kinder austoben.

Voriger Artikel
Am Arbeitsplatz hat es gefunkt
Nächster Artikel
Der mit dem Feuer spielt

Im Schuhhaus Schmidt bastelten die Kinder unter Anleitung Lederarmbänder.

Quelle: Christian 252 Röder

Gladenbach. Verhagelt wurde die Freude der Kinder an dem Aktionstag nur durch einen heftigen Regenschauer zur Mittagszeit. Hätte der Regenguss zur Mittagszeit nicht eine harte Zäsur gesetzt, es wären wohl noch mehr kleine Gäste in Gladenbachs Innenstadt gepilgert.

Denn dort gab es einiges zu entdecken: Ponyreiten, eine Verkehrsschule, Kuhmelken, allerlei Handwerk und Kreativstationen. Weil viele Mitglieder des Gewerbevereins ihre Aktionen draußen aufgebaut hatten, waren sie um die Mittagszeit schlagartig gezwungen ins Trockene zu flüchten.

Alles in allem ist der Kindertag der Gewerbetreibenden aber eine Erfolgsgeschichte. „Wir wollen Kindern damit auch Anreize bieten, Hobbys zu entwickeln“, erklärte der langjährige Vorsitzende des Gewerbevereins, Axel Baum.

Vor Baums Apotheke konnten die jungen Besucher Nägel in ein Stück Holz einschlagen. Das Tolle am Kindertag: „Die Kleinen kommen gezielt mit Mama und Papa in die Stadt“, bilanzierte Baum. „Das macht auch uns Gewerbetreibenden Spaß.“ Auch der amtierende Vorsitzende des Gewerbevereins, Rainer Schmidt, war begeistert. „Mir tun schon die Arme vom vielen Lederarmbänderschneiden weh“, sagte er mit einem Lächeln. In seinem Schuhhaus standen die Kleinen Schlange, um selbst ein Armband zu gestalten.

Regelrecht an den Lippen klebten viele der kleinen Besucher der Einkaufsstadt der Märchenerzählerin Karin Kirchhain im Weltladen. Mit verschmitzter Freude erklärte sie den Kindern, warum alle Hunde immer eine feuchte Nase haben und erzählte die Grimm’sche Geschichte vom Hasen und dem Igel. „Ich schaue, auf was die Kinder anspringen, darauf lasse ich mich dann ein“, fasste die Märchenerzählerin zusammen.

Am Stand der Oberhessischen Presse bedruckten die Kinder ein mit Landkreismotiven bedrucktes DINA-4-Blatt oder spielten Tischfußball.

Polizeioberkommissar Stefan Becker gab den Kindern in der Verkehrsschule wertvolle Tipps für den Straßenverkehr.

Auch wenn der 8. Kindertag nun Geschichte ist, in der kommenden Woche können die Teilnehmer trotzdem noch Spaß haben: Diejenigen, die an mindestens fünf Stationen teilgenommen und Stempel gesammelt haben, können zum vergünstigtem Eintrittspreis von 2,50 Euro im Freizeitbad „Nautilust“ schwimmen.

von Christian Röder

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr