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Für Ausstellung werden Exponate benötigt

Regionalmuseum „Hinz Hoob“ Für Ausstellung werden Exponate benötigt

Schon seit längerem beschäftigt sich der Vorstand des Heimatvereins Weidenhausen mit der Frage, wie die Kunst der heimischen Handwerker in ihren Meisterwerken präsentiert werden kann.

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Im Regionalmuseum „Hinz Hoob“ in Weidenhausen sollen im Herbst Handwerker ihre Meisterwerke ausstellen können.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Weidenhausen. Der Heimatverein Weidenhausen bietet dem heimischen Handwerk eine große Bühne. Bei einer Sonderausstellung im Herbst sollen „meisterliche Stücke“ im ­Regionalmuseum Hinz Hoob gezeigt werden. Zur Ausstellung „Meisterstücke aus dem Hinterland“suchen die Organisatoren Exponate. Diese wird vom 7. bis 29. Oktober im Regionalmuseum stattfinden.

„Viele Handwerker leisten ­etwas Besonderes, wenn sie ihr ,Meisterwerk‘ zur Prüfung herstellen“, weiß Klaus Pitz vom Vorstand des Heimatvereins Weidenhausen. Er selbst ist Malermeister. Oft werden diese Stücke über Jahre und Jahrzehnte als Erinnerung aufgehoben oder auch an die nächste Generation vererbt – „weil sie so gelungen und einmalig sind“, betont der Weidenhäuser. Doch nicht jedes Gewerk hat die Möglichkeit, das geprüfte Meisterstück noch vorzuzeigen. Bei vielen Berufen (wie Elektriker) wurde dieses auch am beziehungsweise im Objekt verbaut.

„Ein paar Zusagen haben wir bereits“

Aber „Meisterliches“ wird von Handwerksmeistern eben nicht nur bei der Prüfung geschaffen. „Dabei wäre so manches Stück wert, es vorzuzeigen und bekannt zu machen“, sagt Klaus Pitz. Diese Möglichkeit will der Heimatverein nun dem heimischen Handwerk geben.

„Eine Ausstellung dieser Art hat es noch nicht gegeben. Sie soll zeigen, was Hinterländer Handwerker können und konnten“, erklärt Klaus Pitz. Er und sein Vorstandskollege Adolf Maurer haben bereits einige Handwerksmeister angeschrieben und sie zur Teilnahme animiert. Mit Erfolg. „Ein paar Zusagen haben wir bereits, zum Beispiel von Schreinern“, erzählt Adolf Maurer. Die Organisatoren sind überzeugt, eine­ ­attraktive Ausstellung dem ­Publikum im Regionalmuseum „Hinz Hoob“ bieten zu können.

Meldeschluss am 13. Juni

„Wir haben rund 30 Berufe im Blick. Es wäre schön, wenn wir von jedem ein Meisterstück bekommen würden“, nennt Klaus Pitz das Ziel. Egal ob Bäcker, Schreiner, Elektriker, Metzger, Friseur, Metallbauer, Installateur, Maurer, Steinbildhauer, Dachdecker, Maler, Schuhmacher, Polsterer, Zimmermann, Damenschneider, Feinmechaniker, Schlosser oder Kfz-Meister – alle können sich an der Ausstellung beteiligen. Ebenso­ sucht der Heimatverein noch „Meisterstücke“ von Fotografen, Optiker, Orthopädietechniker, Schmied, Fliesenleger, Buchbinder, Drucker, Former, Goldschmied, Uhrmacher und Schornsteinfeger.

„Eine tolle Idee, diese Ausstellung passt zu unserer Arbeit und zum Regionalmuseum“, meint auch Jochen Becker vom Vorstandsteam des Heimatvereins. Er will zur Eröffnung der Schau am 7. Oktober auch etwas zur Geschichte des Meisterhandwerks berichten. Wer ein „meisterlich“ gestaltetes Stück aus dem Hinterland zur Verfügung stellen möchte, kann sich noch bis zum 13. Juni an den Heimatverein Weidenhausen wenden. Eingereicht werden sollten Fotos mit einer Beschreibung und einer kleinen Geschichte zu dem jeweiligen Exponat. Eine Jury entscheidet dann, ob das „Meisterstück“ in den Ausstellungsrahmen passt.

von Michael Tietz

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