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Kanuteams geben richtig Gas

Feuerwehr Frohnhausen Kanuteams geben richtig Gas

18 Teams, 350 Meter Wasser und vier „Unfälle“: Das ist die Bilanz des 
 Kanurennens auf dem Fischteich in Frohnhausen. Das hatten die Feuerwehrleute organisiert.

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Um jeden einzelnen Zentimeter Vorsprung kämpften die Teilnehmer am Kanurennen auf dem Frohnhäuser Fischteich.

Quelle: Peter Piplies

Frohnhausen. Sichtlich Spaß hatten die 36 Teilnehmer. Auch die 200 Zuschauer, die die spannenden Wettkämpfe auf dem Dorfteich verfolgten und ihre jeweiligen Favoriten lautstark anfeuerten, genossen das Kanurennen. Allerdings kam nicht jedes der 18 Zweier-Teams trocken ans Ziel.

Bei den Rennen zur Feier des 80-jährigen Bestehens der Frohnhäuser Wehr kämpfte jeweils ein Team gegen ein anderes im direkten Duell, sodass beim Einsatz der Paddel so mancher Wassertropfen den Gegner streifte. Doch bei den etwas übereifrigen oder weniger geübten Bootsfahrern landete das eine oder andere Kanu mit dem Kiel nach oben. Da der Fischteich nicht besonders tief war und alle Sportler vorsorglich mit Schwimmwesten ausgerüstet waren, mussten die Organisatoren hier keine Verluste melden.

Nach spannenden Vorrunden standen am Nachmittag die vier Teilnehmer der beiden Halbfinale fest. In der ersten Vorentscheidung unterlag das Boot mit Pfarrer Thilo Ohrndorf und Dominik Scheld (Frohnhausen) knapp dem Team mit Martina Merte (Friebertshausen) und Karlheinz Weber (Frohnhausen).

Vater-Sohn-Duo holen sich den Sieg

Im zweiten Halbfinale setzten sich Wilfried und Raphael Nickel (Kehna) gegen das Team der Wehr aus Erdhausen-Kehlnbach mit Björn Diel und Manuel Burk durch.

Im Finale schließlich besiegten Vater und Sohn Nickel das Traumschiff Merte/Weber und sicherten sich damit den Gesamtsieg samt Pokal und Gutschein. Für die beiden weiteren Plätze gab es ebenfalls Pokale und Gutscheine. Die Organisatoren der Jubiläumswehr hatten zudem ihre Besucher mit kühlen Getränken versorgt.

Während des Festes der Feuerwehr kamen auch die kleinen Besucher nicht zu kurz. Für sie gab es zahlreiche Stationen und Spiele vor der Festscheune. Mit dem Aktionstag wollten die Wehrleute aus Frohnhausen noch mehr Mädchen und Jungs für die Feuerwehr begeistern und Nachwuchs für die Jugendabteilung rekrutieren. Unter anderem konnten die jungen Besucher mit einem mit Wasser und Pressluft gefüllten Übungsfeuerlöscher ein kleines Holzhäuschen löschen.

Frohnhausen aus Vogelperspektive

An der Schokokuss-Wurfmaschine konnten die Kinder Süßigkeiten ergattern und bei der alten Kübelspritze war die Muskelkraft von Mamas und Papas gefragt, damit der Nachwuchs das Kommando „Wasser marsch“ rufen konnte.

Die Feuerwehrleute aus Gladenbach hatten ihre Drehleiter mitgebracht und ermöglichten den mutigen Besuchern ­einen Blick aus luftiger Höhe auf Frohnhausen. Auch die anderen Einsatzfahrzeuge konnten Groß und Klein gründlich von außen und innen anschauen.

Mitglieder des DRK hatten ­eine Puppe mitgebracht, an der Besucher Wiederbelebungsversuche übten und ihre Kenntnisse in Erster Hilfe auffrischten. An der Malecke konnten schließlich die spannenden Erlebnisse für die Daheimgebliebenen mit Farbe festgehalten werden.

Zuvor hatte Pfarrer Thilo Ohrndorf den gemeinsamen Gottesdienst geleitet. Auch viele Feuerwehrleute waren – noch in Einsatzkleidung von der Gemeinschaftsübung aller Wehren der Stadt Gladenbach – bei der Andacht dabei.

von Peter Piplies

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Feuerwehr Frohnhausen
Kreisbrandschutzinspektor Lars Schäfer (links), Landrätin und Rathauschef verteilten Ehrenmedaillen und Brandschutzehrenzeichen an die langjährigen treuen Mitglieder der Einsatzabteilungen. Foto: Peter Piplies

Anlässlich ihres 80-jährigen Bestehens bildete ein Festkommers den Auftakt der Feierlichkeiten der Frohnhäuser Feuerwehr. Der Festakt dauert drei Stunden.

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