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Feuer und Flamme für die Chemie

Schnuppertag an Europaschule Feuer und Flamme für die Chemie

In der nächsten Zeit müssen sich Eltern in Gladenbach und Umgebung entscheiden, wie die weitere Schullaufbahn ihrer Kinder aussehen soll. Für sich geworben hat die Europaschule mit einem Tag der offenen Tür.

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Getreu dem Motto „Chemie ist das, was knallt und stinkt“ erlebten die Besucher im Chemieraum spannende Experimente.

Quelle: Sascha Valentin

Gladenbach. Der Schnuppertag richte sich primär an jene Schüler, die nach der Förderstufe in die nächsthöhere Schulform wechseln, sagte Schulleiter Michael Prötzel. Ihnen und ihren Eltern solle ein Überblick über die Möglichkeiten und Angebote an der Europaschule gegeben werden.

Dazu hatten Lehrer und Schüler Ausschnitte aus dem Schulprogramm zusammengestellt. Die Besucher erfuhren zum Beispiel Wissenswertes zur Gewaltprävention an der Schule, lernten die verschiedenen internationalen Verbindungen und Schulpatenschaften kennen, erlebten mit, wie man sich der Mathematik auf spielerische Weise nähert oder konnten sogar Lego-Roboter programmieren.

Als besonders beliebt entpuppte sich einmal mehr der naturwissenschaftliche Sektor, der die Besucher dazu einlud, selbst aktiv zu werden. So konnten die Gäste etwa auf Tuchfühlung mit Stabheuschrecken und Vogelspinnen gehen, chemische Experimente durchführen oder in der Physik Schallwellen und Elektrizität auf den Grund gehen.

Wem eher der künstlerisch-musische Bereich liegt, wurde auch fündig. So stellten die Schüler etwa Bilder aus, die im Kunstunterricht entstanden sind, präsentierten selbst gebaute Burgen und Schlösser oder zeigten Schauspiel-Improvisationen des Kurses „Darstellendes Spiel“.

Selbst die Toiletten im Verwaltungsgang entwickelten sich bei dem Schnuppertag zu einer kleinen Attraktion. Um diese sauberzuhalten, setzt die Schule eine Toilettenfrau ein und bittet bei der Benutzung der Toiletten um zehn Cent. Das scheint gut anzukommen. Die Schultoiletten der Europaschule sind sauber.

Darüber hinaus gab es auch ein Unterhaltungsprogramm in der Pausenhalle, das in diesem Jahr aber bewusst kleiner ausfiel als in den Vorjahren. Denn da hätten die Besucher teilweise überhaupt keine Zeit gehabt, durch die Schule zu gehen, weil ein Programmpunkt auf den anderen gefolgt sei, sagte Prötzel.

Erfreut zeigte sich der Schulleiter darüber, dass viele ehemalige Schüler den Schnuppertag nutzten, ihrer alten Schule einen Besuch abzustatten. Schließlich habe sich durch Umbaumaßnahmen einiges geändert und die Schule ein neues Gesicht erhalten, sagte er.

von Sascha Valentin

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