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Musikalische Reise durch Hollywood

Christenberg Blechbläser Ensemble Musikalische Reise durch Hollywood

Das Christenberg Blechbläser Ensemble hat in der Martinskirche einen Streifzug durch die Filmmusik gemacht. Für ihre Interpretationen erhielten die Musiker viel Applaus.

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„Fünf Ritter vom tiefen Blech“ intonierten in der Martinskirche Filmmusik aus „Braveheart“: „For the love of a princess“.

Quelle: Helga Peter

Gladenbach. Die Musiker haben viele Fans im Hinterland. Das bewies das sehr gut besuchte Konzert in der Martinskirche. Filmmusik stand auf dem Programm und das, was die elf Protagonisten des Christenberg Blechbläser Ensembles an wechselnden Instrumenten boten, war ein schönes Klangerlebnis.

Das seit 1982 bestehende Ensemble stand unter der Leitung von Christoph Aßmann aus Erdhausen. Den Auftakt des Konzerts bildete die „20th Century­ Fox Fanfare“ von Alfred Neumann (1901-1970). Durch das Programm führte Florian Pohlmann. Er bot dem Publikum viele Hintergrundinformationen zu den Musikstücken. Das „Adagio for Strings“ beispielsweise­ ­
habe Samuel Barber (1910-1981) ursprünglich für Streichorchester komponiert, erläuterte Pohlmann. Bekannt wurde es durch den Antikriegsfilm „Platoon“ aus dem Jahr 1986.

An die Zeit der Swinging Sixties dagegen erinnerte der „Soul Bossa Nova“, den Quincy Jones­ (1933) 1962 komponiert hat. ­Weiter ging es mit der Filmmusik zu „Braveheart“ mit der Komposition „For the love of a princess“ von James Horner (1953-2015). Die „fünf Ritter aus dem tiefen Blech“ widmeten sich so der Geschichte der Schwiegertochter des englischen Königs Edward I., die sich in den schottischen Widerstandskämpfer William Wallace verliebt, den sie auf Geheiß ­ihres Schwiegervaters eigentlich zu einem Waffenstillstand bewegen soll.

Ein Hörgenuss war auch die 
9. Variation „Nimrod“ von Edward Elgar (1857-1934). ­Einen Gegensatz dazu bildete die Filmmusik zu „The Incredibles – 
Die Unglaublichen“, die die Zuhörer mit Rufen und Applaus quittierten. Flotte Töne spielten die Musiker in „Puttin‘ on the Ritz“ von Irving Berlin (1888-1989). Krönender Abschluss des Konzertes war die „Bohemian Rhapsody“, der erste Nummer-eins-Hit der britischen Rockband Queen aus dem Jahr 1985. Das Publikum sparte nicht an Applaus.

Es wirkten mit: Horst Kraus (Trompete/Piccolo), Tristan Mitschke (Trompete), Florian Pohlmann und Henning Welk (beide Trompete/Flügelhorn), Thomas Materna (Horn), Christian Traute und Jens Jesberg (Posaune), Holger Nau (Posaune/Euphonium), Stefan Todt (Bass-Posaune), Mario Eberling (Tuba) und Pascal Blaschke (Schlagzeug/Percussion).

von Helga Peter

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