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Erneut falsche Polizisten 
am Telefon

Betrugsmasche Erneut falsche Polizisten 
am Telefon

Erneut warnt die Polizei vor Anrufern, die sich als Polizisten ausgeben. Diese versuchen dem Angerufenen, meist älteren Menschen, persönliche Daten und Informationen zu entlocken, um sie um ihr Erspartes zu bringen.

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Die Polizei warnt vor Anrufern, die sich als Polizisten ausgeben, aber die Gesprächspartner ausspionieren wollen.

Quelle: Julian Stratenschulte / dpa

Gladenbach. Am Dienstag gab es laut Polizeisprecher Jürgen Schlick zehn Anrufe durch einen angeblichen Kriminalpolizisten aus Gießen. Die ausgesuchten Opfer in Gladenbach und Lohra im Alter von 48 bis 84 Jahren fielen nicht darauf herein, legten nach kurzer Zeit auf und alarmierten die Polizei.

Der Anrufer teilte jeweils mit, dass es in der Nacht zuvor Festnahmen in der Nachbarschaft gab, bei denen persönliche Unterlagen des Angerufenen gefunden wurden. Es folgten Fragen zur Anzahl der im Haus lebenden Personen, Bankdaten, zu deponiertem Geld und Schmuck sowie zu Wertfächern. Bei einigen Angerufenen erschien im Display die Telefonnummer 0641 für Gießen und 110 als angebliche Notrufnummer der Polizei.

Schlick weist darauf hin, dass die hessische Polizei nicht über Telefonnummern verfügt, die sich aus Vorwahl und der 110 zusammensetzen. Heutzutage ist es ein Leichtes, falsche Telefonnummern im Display erscheinen zu lassen. Ferner fordern Polizisten nie die Herausgabe von Wertgegenständen, um Straftaten zu verhindern.

Weitere Tipps gibt es auf www.polizei.hessen.de (Prävention) oder www.polizei-beratung.de im Internet.

Angerufene, die sich noch nicht meldeten, können Kontakt mit der Kriminalpolizei in Marburg unter Telefon 06421/406-0 aufnehmen.

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