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Demnächst gewarnt und gewärmt

Bauhof Gladenbach Demnächst gewarnt und gewärmt

Einige Veränderungen nicht nur am Inventar 
hatte die Stadt 
Gladenbach nach einer Bauhof-Besichtigung durch Mitarbeiter der 
Unfallkasse nachzuholen.

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Die neuen Spinde für die Schwarz-Weiß-Trennung, die Bauhofsleiter Otto Klingelhöfer präsentiert, müssen noch platziert werden. Die neue Absauganlage in der Schreinerei des Bauhofes ist dagegen schon installiert.

Quelle: Gianfranco Fain

Gladenbach. Rund 58.000 Euro muss die Stadt Gladenbach derzeit investieren, um den Bauhof so wieder herzurichten, dass er den Vorgaben der Unfallkasse hinsichtlich der Arbeitssicherheit entspricht.

Dabei sind Dinge nachzuholen, die dem Wandel der Zeit bisher unbemerkt getrotzt haben, weil sie, so Bürgermeister Peter Kremer, „nicht so wahrgenommen wurden“, zum Beispiel, dass es mittlerweile zweiteilige Spinde – für Arbeits- und Freizeitkleidung – geben muss oder auch hinsichtlich der Sicherheitstechnik „vielleicht den Akteuren nicht bekannt war“.

Bekannt, dass deshalb einiges auf die Stadt oder besser die Stadtkasse zukommt, war es den Verantwortlichen aber schon im vergangenen Jahr. Deshalb habe man schon 2016 „Geld zurückgestellt“, erklärt Kremer. Gegen Jahresende erfolgt die Besichtigung durch die Mitarbeiter der Unfallkasse, Anfang des Jahres lag der Bericht vor, mittlerweile sind die Aufträge schon vergeben – nach erfolgter Ausschreibung jeweils an den günstigsten Anbieter, wie Kremer den Stadtverordneten während ihrer öffentlichen Sitzung am letzten Augusttag aus dem ­Magistrat berichtete.

Dies sind:

  • Austausch der Absauganlage in der Schreinerei,
  • neue Lagermöglichkeiten für Gefahrgut,
  • zweiteilige Spinde,
  • Ertüchtigung elektrische Anlagen wie Überspannungsschutz und Brandschutzschalter,
  • mobile Schlauch- und Kabel­brücken in der Halle und auf dem Betriebsgelände,
  • Warnschutzkleidung für 19 Mitarbeiter auf Mietbasis,
  • Warnschutz-Winterjacken für 19 Mitarbeiter.

Während die Winterkleidung erst im Oktober griffbereit sein soll, sind einige andere Aufgaben auf dem Bauhofgelände­ 
schon erledigt. Eine weitere Neuerung kündigte Bürgermeister Peter Kremer noch an. Die hat allerdings nichts mit dem Besuch der Unfallkasse-Kontrolleure zu tun, soll aber die Arbeit der Männer des Bauhofes erleichtern: ein neues Transportfahrzeug. Den Kauf eines entsprechenden Jahreswagens beschloss der Magistrat ebenfalls, kündigte der Bürgermeister den Stadtverordneten an, mittlerweile ist das Gefährt schon im Einsatz.

Weitere Bekanntgaben betrafen zum Beispiel den Kauf des Programms owi21ToGo zur Überwachung des ruhenden Verkehrs. Dabei handelt es sich um eine neue Software, mit der Mitarbeiter des Ordnungsamtes Ordnungswidrigkeiten an Ort und Stelle digital erfassen – zum Beispiel Falschparker – und direkt an die Bußgeldstelle übermitteln können. Ferner wurde ein Auftrag an eine Firma vergeben, die den Verlauf der Wasserführung am Parkplatz in Höhe Beethovenstraße 11 ändern soll. Ebenfalls vergeben ist ein Auftrag zum Einbau von Akustikdecken in sechs Büros im zweiten Stock des Rathauses.

von Gianfranco Fain

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