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Gewusel und Herzlichkeit in Tansania

Europaschule Gewusel und Herzlichkeit in Tansania

Fast zwei Wochen verbrachten 16 Schüler der Europaschule in Tansania. Mit einem bunten Abend berichteten sie von ihren Erfahrungen.

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Auf Stoffbahnen hielten die Schüler bunte Eindrücke aus Tansania fest. Mit den Lehrern Dieter Schneider, Doris Häring und Uwe Bunde besuchten sie das Land.

Quelle: Ingrid Lang

Gladenbach. Das Tansania-Projekt sei etwas ganz Besonderes, das auch in der Dokumentation der Bilder und in dem Film gezeigt werde, denn es gehe unter anderem darum zu lernen und zu verstehen, sagte Schulleiter Michael Prötzel bei der Begrüßung der Gäste.

Das verdeutlichten auch einige Schüler in ihren Beiträgen. Sie berichteten von einem faszinierenden Fußballspiel, bei dem ein unüberschaubares Gewusel auf dem Spielfeld herrscht. Fans feuern ihr Team an, die Spieler geben alles. Die Fußballschuhe reichen von „barfuß“ bis zu Wanderschuhen und die Größe der Spieler von 1,50 bis zu 2 Metern. Und die Spieler müssen aufpassen, dass sie nicht über Baumstämme oder Steine stolpern. Mit Fair Play klingt das Spiel aus und alle reichen sich die Hand.

Nach diesen Kurzberichten konnten sich die Besucher 180 Bilder, die einen Einblick in das Leben in Tansania geben, anschauen. Zu sehen gab es auch Bilder auf Stoffbahnen, die Schüler mit dem Kunstlehrer Dieter Schneider nach der Rückkehr aus Tansania gemalt hatten. Die in den 1960er Jahren entstandene Kunstform ist nach dem Namensgeber „Tingatinga“ benannt. Wer wollte, konnte sich auch eine Vogelspinne oder einen Rosenkäfer über die Hand laufen lassen.

Die Internetseite „Gladenbach meets Kisomachi“ wurde in einem Klassenzimmer gezeigt, während in der Pausenhalle ein Filmbericht über den Besuch der Schüler in Tansania lief. Einige Schüler hatten zudem ein Buffett mit afrikanischen Gerichten, wie Fladenbrot, Bananenkuchen oder -brot, zubereitet.

Die Reise der Schüler nach Tansania startete am 27. Dezember. Am 14. Januar kehrten sie nach erlebnisreichen Tagen wieder zurück. Weitere Informationen zu dem Reisebericht gibt es unter www.gladenbachmeetskisomachi.de.

von Ingrid Lang

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