Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Gesangverein in schweren Nöten

Frohnhausen Gesangverein in schweren Nöten

Spätestens zum Sommeranfang soll die in Bau befindliche Mehrzweckscheune ihrer Bestimmung übergeben werden. Wenn‘s schlecht läuft, gibt‘s während der Feier keinen Chorgesang.

Voriger Artikel
Rewe-Markt eröffnet am Mittwoch
Nächster Artikel
Wieder viel Betrieb in der Stadtmitte

Anlässlich des Richtfestes der Mehrzweckscheune gab der Gesangverein „Einigkeit“ Frohnhausen ein paar Lieder zum Besten. Zur Einweihung soll ein Prtojektchor für musikalische Unterhaltung sorgen.

Quelle: Hartmut Berge

Frohnhausen. Im Gladenbacher Stadtteil Frohnhausen leben 335 Menschen, von Säuglinge und Kleinkinder einmal abgesehen, ist wohl jeder Einwohner in einem oder mehreren der insgesamt zehn Vereine organisiert.

Die Veränderung der Altersstruktur in der Bevölkerung, die Tatsache, dass schon Kinder und Jugendliche dem Wandel zur Spaß- und Freizeitgesellschaft unterliegen und viele junge Familien so sehr von den veränderten Anforderungen des Arbeitslebens belastet sind, dass kaum Zeit bleibt sich in Vereine einzubringen, machen auch vor dem Dorf im Allnatal nicht Halt.

Der traditionsreiche Gesangverein „Einigkeit“ Frohnhausen kämpft seit Jahren ums Überleben, inzwischen herrschen – gesanglich gesehen – „desaströse Verhältnisse“. So beschrieb Armin Becker vom Vorstand des Gesangvereins in der jüngsten Ortsbeiratssitzung die derzeitige Situation.

Der Chor sei in schweren Nöten. Es fehle an Stimmen. Ein auch von Ortsvorsteher Reinhold Koch unterzeichneter Aufruf vom Herbst vergangenen Jahres an die Frohnhäuser, habe nichts gebracht, bedauerte Becker.
Der erhoffte Zulauf an neuen Sängerinnen und Sängern sei ausgeblieben. Das anberaumte Treffen in der Gaststätte Barth war nach seinen Worten ernüchternd.

Er erinnert: „Außer den Aktiven waren noch zwei, drei Gäste da, die nicht bei uns mitsingen.“ Ortsvorsteher Koch appellierte damals an Chor, doch mindestens solange weiterzumachen, bis die Mehrzweckscheune eingeweiht wird. Das ist offenbar nicht einfach zu bewerkstelligen. Armin Becker beschrieb die Situation in dem gemischten Chor: Bei den Männerstimmen sei die Situation schon seit längerer Zeit problematisch.
„Zuletzt hatten wir nur noch einen Tenor, jetzt – krankheitsbedingt – gar keinen mehr“. Auch bei den Frauenstimmen gebe es Lücken.

von Hartmut Berge

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr