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Genug Interesse an politischer Mitarbeit

Genug Interesse an politischer Mitarbeit

Günterods Ortsbeirat spricht sich dagegen aus, 2016 das Gremium zu verkleinern und übermittelt diese Botschaft an den Gemeindevorstand.

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Günterods Ortsbeirat sprach sich dafür aus, den österreichischen Naturstein „Dorfergrün“ für die geplante Rasengrabanlage in Günterod zu verwenden. Das Bild zeigt (von links) die Ortsbeiratsmitglieder Christoph Betz und Ortsvorsteher Jörg Jakob sowie den Ersten Beigeordneten der Gemeinde Bad Endbach Arndt Räuber.Foto: Helga Peter

Günterod. Zu der jüngsten Ortsbeiratssitzung, die im Dorfgemeinschaftshaus stattfand, begrüßte Ortsvorsteher Jörg Jakob auch den Ersten Beigeordneten Arndt Räuber, sowie interessierte Bürger. Der Ortsvorsteher kündigte an, im November habe eine Verkehrsschau stattgefunden. Für Günterod ergaben sich daraus Änderungen: So wurde die vorhandene 70-Kilometer-Beschränkung auf der Landesstraße 3049 - von Bad Endbach aus kommend - vor dem Ortsbereich Günterod/Siedlung so versetzt, dass nun ein Günteroder Bürger die Ausfahrt seines Grundstückes sicherer passieren kann.

Einer gewünschten Blockmarkierung der Straßen im Ortsbereich „rechts vor links“ wurde hingegen nicht entsprochen. Dem Ortsvorsteher lag auch ein Antrag des Günteroder Bürgers Klaus Schröder vor, der darauf abzielt, die Bushaltestelle in der Siedlung sicherer zu machen. Schröder begründete seinen Antrag damit, dass die derzeitige Bushaltestelle an der Landesstraße 3049 in Richtung Bad Endbach über keine Wartezone verfüge und zudem an unübersichtlicher Stelle - ohne Geschwindigkeitsbeschränkung - liege.

Durch die Eröffnung des Flow-Trails und des Pump-’n‘-Jump-Geländes in der Siedlung werde diese Bushaltestelle in den Sommermonaten durch Mountainbiker, die mit der „Blauen Linie“ anreisen, stark frequentiert. Schröder schlug vor, eine sichere Bushaltestelle - nutzbar aus beiden Richtungen - abzweigend von der L 3049 am Eingang zur Siedlung einzurichten. Diesem Wunsch schloss sich der Ortsberat an, das Gremium bittet den Gemeindevorstand, zu prüfen, ob diese Idee umsetzbar ist. An dem im vergangenen Jahr eröffneten Pump’n Jump-Gelände stehen demnächst Bauarbeiten zur Optimierung der Sprunghügel an, sagte Jakob. Der Ortsvorsteher berichtete von einem Schreiben des Parlamentschefs Claus Lixfeld. Das Gremium soll sich zur künftigen Größe des Gremiums äußern.

Nach Auffassung des Ortsbeirates sollte die Stärke des Gremium mit derzeit fünf Personen beibehalten werden. Jörg Jakob ist zuversichtlich, dass sich für die Kommunalwahl ausreichend Bewerber melden. Jörg Jakob teilte mit, dass die Schautafel am Dorfgemeinschaftshaus sehr gut angenommen wird. Diese Tafel sei aus Mitteln der 700-Jahr-Feier angeschafft worden. Jakob schlug vor, für das im Jahre 2019 anstehende Jubiläum „725 Jahre Ersterwähnung Günterod“ im Herbst zu einer Informationsveranstaltung einzuladen, um einen Festausschuss zu gründen, bei dem der Ortsbeirat als beratendes und Kontrollgremium mitwirken soll.

Dem schloss sich der Ortsbeirat einstimmig an. Der Erste Beigeordnete Arndt Räuber teilte mit, dass die Gemeinde Bad Endbach für dieses Jubiläum in den Jahren 2018 und 2019 jeweils 2500 Euro für den Festausschuss für Jubiläumsvorbereitungen zur Verfügung stellen werde. Ortsbeiratsmitglied Christoph Betz stellte ein Muster einer Grabstelle für die geplante Rasengrabanlage auf dem Günteroder Friedhof vor. Hierbei handelte es um einen österreichischen Naturstein „Dorfergrün“ (Chlorid-Schiefer). Einstimmig votierte der Ortsbeirat für diesen Stein jedoch in geglätteter Ausführung. Dem Ortsbeirat lag ein Schreiben des VdK-Ortsverbandes Günterod zwecks Neugestaltung der Feier am Volkstrauertages vor. Zwecks Ausgestaltung der Feier mit anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal soll Kontakt mit der evangelischen Kirchengemeinde aufgenommen werden.

von Helga Peter

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