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Geniales Wetter und tolle Resonanz

Ferienpass Gladenbach Geniales Wetter und tolle Resonanz

Mit einem Abschlussfest endeten die Kinderferienspiele am letzten Tag der Sommerferien. 370 Kinder und Jugendliche hatten am sechswöchigen Ferienprogramm in und um Gladenbach teilgenommen.

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Im Park des AWO-Pflegeheimes in Gladenbach feierten Kinder und Betreuer den Abschluss des Gladenbacher Ferienpass-Programms. Fotos: Benedikt Bernshausen

Quelle: Benedikt Bernshausen

Gladenbach. Nach sechs Wochen Spiel, Spaß und Spannung endete für die Gladenbacher Schulkinder am letzten Tag der großen Ferien ein „FUNtastischer Sommer“. Unter diesem Motto standen die Ferienspiele der Stadt, die am Freitag mit dem Abschlussfest der Ferienpass-Kinder im Park des Pflegeheimes der Arbeiterwohlfahrt endeten.

Mehr als 50 Teilnehmer waren dazu in die Kehlnbacher Straße gekommen und erlebten beim großen Finale spannende Abenteuer an den Stationen im Spieleparcours - beim Bogenschießen, Sackhüpfen und Büchsenwerfen ebenso wie beim Kegeln, Pedalo-Fahren oder „Bratworscht“ essen.

Park ist idealer Platzfür das Abschlussfest

Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim hatte das Abschlussfest mit Worten des Dankes an Stadtjugendpfleger Karl Nickel und dessen Team eröffnet. Knierim lobte die Ferienpass-Aktion als ein „tolles Programm mit viel Inhalt, mit Fahrten, Workshops und Spielewochen“. Er fand außerdem, dass es in der Stadt keinen besseren Platz für das Abschlussfest gebe, als den Park des Pflegezentrums. Denn dadurch haben auch die Bewohner des Zentrums die Möglichkeit, das fröhliche und lebendige Fest im Innenhof zu besuchen.

Und während die Kinder zwischen den Spielestationen im Park pendelten, zog Jugendpfleger Karl Nickel ein erstes Resümee: „Wir hatten sechs Wochen geniales Wetter und eine tolle Resonanz!“ Zwar gehe die Zahl der Teilnehmer insgesamt zurück, nicht aber das Interesse an den angebotenen Aktionen: Viele seien „voll“, manche sogar überbelegt gewesen.

Doch neben dem oft spaßigen Programm, setzte die Jugendpflege auch gezielt pädagogische Akzente. So war etwa in Zusammenarbeit mit den Marburger Vereinen zur Förderung zur Inklusion behinderter Menschen (FIB) und zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit (BSJ) eine inklusive Spielewoche, an der Kinder mit und ohne Behinderung teilgenommen hatten, angeboten worden. „Und die war sehr erfolgreich“, betonte Nickel. Sehr faszinierend sei auch die Naturwoche gewesen, wo die Kinder zum Budenbauen und Spielen in Wald und Wiese herumtollten - und sich auch langweilen durften, denn „Druck-Bespaßung“ gehörte nicht zum Konzept. Höhepunkte seien außerdem die mehrtägigen Jugendtouren gewesen, wie Kletter- oder Kanufreizeit. Unterstützt wurden die Organisatoren diesmal von 24 Jugendlichen, die sich als Mitarbeiter bei der Stadt gemeldet hatten. „Es hat Spaß gemacht! Die Kinder halten einen ordentlich auf Trab“, erzählt Jonas. Zusammen mit Lorenz aus Dautphe, den sein Cousin auf den besonderen Ferien-Job aufmerksam gemacht hatte, war der 16-jährige Gladenbacher zum ersten Mal als Helfer dabei. Schon zum vierten Mal half Lisa mit.

Die 22-jährige Lehramtsstudentin aus Weidenhausen empfindet die Mitarbeit für den späteren Beruf als abwechslungsreiche und gute Übung, die „tierisch Spaß“ mache.

Und den hatten während der Ferien natürlich auch die Kinder. Die Freundinnen Anja und Helena (beide 9 Jahre) verbringen die letzten Minuten der Ferienspiele auf der Hüpfburg - und erinnern sich an die besten Momente in diesem Sommer: Ein Höhepunkt war für beide Mädchen das Ponyreiten und für Helena der Ausflug in Gladenbachs Partnerstadt Tabarz, wo sie auf der Sommerrodelbahn und im Schwimmbad war. Das Ferienpass-Programm hat ihnen gut gefallen. „Es war ganz toll, echt super“, schwärmen Helena und Anja glücklich und voller Vorfreude auf die nächsten Sommerferien - im nächsten Jahr, in Gladenbach.

von Benedikt Bernshausen

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