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Geldbombe ist in richtigen Händen

Fundstück Geldbombe ist in richtigen Händen

Fast drei Jahre lag das Fundstück im Fundbüro der Steffenberger Gemeindeverwaltung, gestern nahm Silas Schwarz den Wertbehälter samt der 824,76 Euro von Gemeindemitarbeiterin Aysel Erdogan in Empfang.

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Silas Schwarz nahm von der Mitarbeiterin der Steffenberger Gemeindeverwaltung Aysel Erdogan die von ihm gefundene Geldbombe in Empfang und schaute sich die Geldsumme in Höhe von 824,75 Euro an. Die ramponierten Scheine will er nun bei seiner Hausbank eintauschen. Die Polizei konnte nicht klären, wem die Geldbombe gehört hatte.

Quelle: Gianfranco Fain

Niedereisenhausen. Wie die OP berichtete, fand der damals 18-Jährige die Geldbombe vor drei Jahren während der Aktion „Sauberhafte Landschaft“ in der Nähe des Niedereisenhäuser Bürgerhauses. Schon damals zeugte der Zustand des Inhalts davon, dass das Behältnis eine längere Zeit dort gelegen hatte.

Schwarz übergab das Fundstück an Polizisten, ein Finderlohn wurde ihm in Aussicht gestellt. Vermutet wurde, dass das Behältnis aus einem Überfall stammen könnte. Weil die Polizei das Fundstück aber niemandem zuordnen konnte, ging das Objekt an das Fundbüro der Gemeindeverwaltung.

Dort lag das Fundgut auch über die Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten hinaus, weil der Finder dies nicht wusste und folglich seine Ansprüche nicht angemeldet hatte, bis die OP anlässlich der erneut stattfindenden „Sauberhaften Landschaft“ nachfragte.

Nun will der Schornsteinfeger die ramponierten Geldscheine bei seiner Hausbank eintauschen. Die Geldkassette will er aufbewahren, um sie später einmal seinen Kinder zu zeigen - vermutlich im eigenen Haus, denn dafür will Schwarz das Geld als Grundstock anlegen.

von Gianfranco Fain

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