Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Geländeprüfungen in Damm

Zufahrtsmöglichkeit für Firma Lather Geländeprüfungen in Damm

Um das Verfahren zum Bau einer neuen Zufahrt zu beschleunigen, ist das Unternehmen Lather Kommunikation offenbar bereit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Voriger Artikel
Schwere Geburt des Geburtenwaldes
Nächster Artikel
Richterin fordert für Einbruchsprozess Wetter-Gutachten

Das Ortsschild in Richtung Etzelmühle umsetzen, damit der Lieferverkehr von der Landesstraße aus, ohne eine Linksabbiegerspur zu bauen, zur Firma Lather fließen kann, ist eine Möglichkeit, über die derzeit nachgedacht wird. Dazu gehört auch, den am Bolzplatz vorbeiführenden Feldweg zu nutzen.

Quelle: Gianfranco Fain

Lohra. Wie geht es weiter mit den Erweiterungsplänen der Firma Lather Kommunikation in Damm? Diese Frage war Gegenstand einer von Bürgermeister Georg Gaul vorgetragenen Mitteilung des Gemeindevorstands im Bau- und Planungsausschuss der Gemeindevertretung Lohra.

Nachdem die Fraktionen der Gemeindevertretung, wie Sozialdemokrat Kurt Schwald bemerkte, „die Sache an sich gezogen haben, weil wir mit dem Ergebnis nicht gänzlich zufrieden sind“, gab es für die Gemeindevertreter einen Ortstermin.

Bisher ging es nur um ein Gelände, dessen Verkauf in die Zuständigkeit des Gemeindevorstands fällt, weil der Wert 10.000 Euro nicht übersteigen wird. Kommt es zum Verkauf, müsste allerdings die Gemeindevertretung einer Änderung des Bebauungsplanes zustimmen, damit das Unternehmen die Teamstraße als Zufahrt ausbauen kann.

Allerdings gibt es im Ort Widerstände gegen diese Pläne, weil Landwirte fürchten, dann in der Erreichbarkeit ihrer Feldern behindert zu werden, und Anlieger über zunehmenden Lieferverkehr klagen, der auf Dauer die Ringstraße zerstöre. So der bisherige Stand. Zudem ist der ehemalige Bahndamm seit Jahren als künftiger Radweg im Gespräch. So weit der Stand vor dem Ortstermin.

Firma weist auf Dringlichkeit hin

Am Dienstagabend verkündete Bürgermeister Gaul folgendes: Die Teamstraße soll unterhalb des Bahngeländes, also Richtung Dorf, verlegt werden, weshalb dann noch etwa 150 Meter zu bauen wären. Zudem verhandle der Firmeninhaber mit den Eigentümern der landwirtschaftlichen Flächen oberhalb der Teamstraße, um diese zu erwerben. Deshalb habe der Ältestenrat empfohlen, einen möglichen Erwerb abzuwarten und in dieser Zeit bis Ende Januar eine Alternative für die Zuwegung zu prüfen. Ermittelt werden sollen unter anderem die Kosten und ob eine Zuwegung von der Landesstraße aus ohne Linksabbiegerspur möglich wäre.

Um dies zu erreichen, könnte doch das Ortsschild weiter in Richtung Etzelmühle verschoben werden, warf CDU-Fraktionschef Werner Waßmuth nach Gauls Bericht ein. Dieser gab allerdings zu bedenken, dass solche Verschiebungen oftmals nur genehmigt würden, wenn Anlieger dies beantragen, zum Beispiel, damit ihr Grundstück verkehrsmäßig gänzlich zum Ortsbereich zählt.

Kurt Schwald fügte noch an, er habe vom Ortstermin mitgenommen, dass das Unternehmen die Zuwegung sehr schnell brauche und deshalb Ankauf, Planung und Feldwegebau übernehmen werde. Was der anwesende Firmeninhaber auf Nachfrage bestätigte.

Bernd Willershausen, der BfB-Vertreter arbeitet im Regierungspräsidium Gießen, ergänzte, er habe „mit Leuten geredet“, es sei kein Planfeststellungverfahren nötig, und das Ganze könne deshalb „deutlich weniger als fünf Jahre dauern“. Es müsse aber sehr, sehr kurzfristig etwas geschehen, erwiderte Schwald, und ergänzte: „Dafür haben wir am Samstag eine Basis geschaffen.“

Zumindest entfielen die Streitpunkte Bahndamm- und Teamstraßenverkauf, merkte Waßmuth an, weil diese dann in gemeindlichen Besitz blieben.

von Gianfranco Fain

 
 
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr