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Gebäude für Flüchtlingskinder

Ortsbeiratssitzung Gebäude für Flüchtlingskinder

Auf der Ortsbeiratssitzung in Kirchvers ging es unter anderem um eine Immobilie für die Flüchtlingshilfe, rücksichtsloses Parken und die Teilnahme am Wettbewerb "Dolles Dorf".

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„Wir müssen lästig bleiben!“

Parken auf den engen Gehwegen an der Gießener Landstraße in Kirchvers führt zu gefährlichen Situationen und ist immer wieder ein Ärgernis.

Quelle: Anita Ruprecht

Kirchvers. Die Jugendhilfeeinrichtung Friedrich-Naumann-Haus Gießen hat in Kirchvers im Bornweg 14 ein Haus, den alten Jägerhof, gekauft und möchte dort ab Sommer 2015 eine Wohngruppe für acht bis neun unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Alter von 14 bis 18 Jahren einrichten, informierten Ortsvorsteher Markus Hemberger und Bürgermeister Hartmut Gaul am Mittwochabend die Ortsbeiratsmitglieder und die Gäste. Die Jugendhilfeeinrichtung mache eine gute Arbeit und betreue die jungen Leute rund um die Uhr, sagte Hemberger.

„Die Flüchtlingsströme werden größer und die Leute müssen untergebracht werden“, sagte Gaul; und er fügte hinzu, dass die Lohraer Molkerei derzeit zur Aufnahme von mehr Flüchtlingen ausgebaut werde. Die Jugendhilfeeinrichtung werde sich und ihre Arbeit in einer gesonderten Ortsbeiratssitzung vorstellen, sagte Markus Hemberger.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt befasste sich mit den Einsparmöglichkeiten bei der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen. Die LED-Lampen leuchteten eher punktuell und nicht so weiträumig wie die herkömmlichen Lampen, erläuterte Gaul. Bei einer Eins-zu-eins-Umstellung, wie in der Nachbargemeinde Gladenbach geschehen, komme es vermehrt zu dunklen Stellen, weil die Lampen einfach nicht so weit ihr Licht streuen.
Er stelle sich vor, die Umstellung in Lohra beim Ausbau von Straßen durchzuführen und dann die alten und schon in die Jahre gekommenen Leuchtenmasten auszuwechseln und entsprechend mehr für die Ausleuchtung der Straßen vorzusehen, sagte Gaul. Es lägen in der Gemeindevertretung mehrere Anträge für die Umstellung auf LED-Beleuchtung vor, die Thematik werde im Auge behalten, so der Bürgermeister.

Appell gegen rücksichtsloses Parken

Kirchvers war im Sommer 2014 aus der Lostrommel der Hessenschau zum „Dollen Dorf“ gezogen worden. Am 9. Mai erfolgte die Vorstellung und am 31. Mai die Auswertung zum „Dollsten Dorf“ unter allen im Jahr 2014 teilnehmenden Dörfern. Hemberger forderte die Vereinsvertreter auf, Leute zu benennen, die mit ihm zusammen ein Organisationsteam für die Vorstellung von Kirchvers bilden.
Der Rastplatz am Elisabeth­pfad werde von Wanderern und den Kindergartenkindern aus Kirchvers gerne genutzt. Der Rastplatz wird vom Bauhof der Gemeinde gemäht und in Ordnung gehalten. Hemberger sucht ehrenamtliche Kräfte aus Kirchvers, die den Platz zukünftig pflegen.

An der Gießener Landstraße in Höhe von Sparkasse und der Gaststätte gegenüber wird auf Gehwegen geparkt. Mütter haben sich bei Hemberger beschwert, dass sie mit ihren Kinderwagen auf den recht engen Gehwegen nicht mehr vorbeikommen, wenn parkende Autos da stehen.
Die Gaststätte verfüge über Parkplätze im Hof, die aber nicht genutzt würden, weil das Parken an der Straße bequemer sei, sagte Hemberger. Er appellierte an seine Mitbürger, rücksichtsvoll zu parken, damit niemand behindert werde oder gar zu Schaden komme.

von Anita Ruprecht

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