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Für Lohra entsteht ein Masterplan

Konzeptentwicklung Für Lohra entsteht ein Masterplan

Zehn Dörfer im Marburger Land - eine Gemeinde. So lautet der Slogan, der Lohras Weg in die Zukunft kennzeichnen soll. Dazu wird ein Masterplan das Gerüst für die künftigen Aufgaben bilden.

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Lohra. Der beabsichtigte Verkauf von Dorfgemeinschaftshäusern und die Bündelung der Feuerwehren inklusive des Baus der neuen Feuerwache waren nur der Anfang. Diese beiden Projekte, die auch der Sanierung der Gemeindefinanzen dienen, sind bisher nur ein Stückwerk dessen, was einmal ein großes Konzept ergeben soll. das Ziel, dass dahinter steckt lautet: Die Gemeinde Lohra zukunftsfähig zu machen. Dazu laufen schon schon die Vorarbeiten, weil der Gemeindevorstand den Masterplan bis zum Jahr 2016 auf den Weg bringen will. Dabei ist die große Zielrichtung, Lohra anziehend für Menschen und Gewerbe zu machen.

Der Slogan „Zehn Dörfer im Marburger Land - eine Gemeinde“ mit dem man den Weg aus dem Hinterland ins Marburger Land unterstreichen will, sei angekommen, sagt Friedhelm Liers. Die Menschen hätten verstanden, dass ein einzelner Ortsteil nichts mehr bewegen könne.

Richtig losgehen wird es nach den Sommerferien. Dann sollen unter großer Bürgerbeteiligung 25 Handlungsfelder behandelt werden. Dabei wird es darum gehen, die Entwicklung der Ortsteile in den nächsten 25 Jahren zu planen, der Frage nachzugehen, „Was ist Lohra“ und aus der oder den Antworten eine Philosophie zu entwickeln.

Es werden Fragen erörtert, welche Infrastruktur erhalten werden soll, wie man zu einer besseren Ausnutzung der bestehenden Angebote kommen kann oder ob man zum Beispiel auch Baugebiete zurücknehmen sollte.

Letztlich geht es auch um bürgerschaftliches Engagement und die Frage, wie und auf welchen Gebieten die interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen intensiviert werden soll. „Es wird eine Analyse geben und wir sind gespannt, was dabei herauskommt“, erklärt Liers.

Letztlich seien die Handlungsfelder auch Ausflüsse aus der Einführung der Doppik, der Buchführung nach kaufmännischen Prinzipien, ergänzt Bürgermeister Georg Gaul. Um Neues zu schaffen, müsse man sich auch von Dingen trennen, die belasten. Für den Bürgermeister steht auch fest, was am Ende des Prozesses auch stehen wird: „Die Gebietsreform wird vollendet.“

von Gianfranco Fain

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