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Fünf Bands spielen „Live im Hoob“

Rockmusik-Festival Fünf Bands spielen „Live im Hoob“

Am Samstag, 25. Oktober, wird das Zentrum „Jeegels Hoob“ in der Hartenroder Ortsmitte zur Konzerthalle. Musiker aus der Region zeigen von 16 bis 22 Uhr, was sie können.

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„Ungeduscht“ spielt deutschen Straßenpunk: (Foto oben, von links) Nico Häußer (Schlagzeug), Jannik Kluge-Burk (E-Gitarre), Sören Marvin Michel (Bass-Gitarre) und Fabian Jung (Gesang).

Quelle: Raik Behr

Hartenrod. Die Vorbereitungen laufen schon seit Monaten – und der große Tag rückt jetzt langsam näher. Fünf Bands aus der Gemeinde Bad Endbach und Dörfern in der umliegenden Region wollen vor großem Publikum zeigen, was sonst hinter den Türen von Proberäumen für die Öffentlichkeit zumeist verborgen bleibt. Und damit dokumentieren: Im Hinterland ist musikalisch gesehen einiges los.

Aus dem Förderverein von „Jeegels Hoob“ wurde an verschiedene Musiker die Idee herangetragen, heimische Bands zusammenzutrommeln und ein Festival mitten im Dorf zu organisieren. Aus der Idee wird am 25. Oktober Wirklichkeit. Der Förderverein stellt das Dorfzentrum kostenlos zur Verfügung – und die Musiker werden es einen Spätnachmittag und Abend lang mit lauter Musik erfüllen.

 

Beim ersten Festival „Live im Hoob“ sind die Bands „Cold Distance“ aus Weidenhausen, „Granny Meat Stone Shit“ aus Schlierbach, „Fainted“ aus Gladenbach, „Die verflixte Band“ aus Herborn-Seelbach sowie „Ungeduscht“ aus Erdhausen dabei – der Reigen an beteiligten Gruppen ist somit geschlossen.

Denn jede Band soll an dem Abend auch ausreichend Zeit haben, ihre Musik vorzustellen – immer 45 Minuten Konzert und 30 Minuten Pause sind bis zur nächsten Gruppe vorgesehen, erklärt Jannik Kluge-Burk, Gitarrist der Band „Ungeduscht“, die für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist. „Es macht viel Spaß, einmal selbst so ein Festival zu organisieren – und es ist eine gute Truppe, die da zusammenkommt“, berichtet der 21-Jährige, der sich vor allem darauf freut, „einmal einen Auftritt zu Hause zu haben“. Denn für die Musiker von „Ungeduscht“, allesamt junge Männer aus der Region, sind „Heimspiele“ eher selten, zuletzt traten sie in Darmstadt, Ranstadt, Caldern oder Deckenbach auf, erzählt Kluge-Burk.

Rockmusik - handgemacht im Hinterland

Jede Band kümmert sich im Vorfeld von „Live im Hoob“ um ein anderes Aufgabenfeld, über die Musikanlage für den Abend bis hin zur Umgestaltung des großen Saals, den die Musiker komplett abdunkeln werden, gibt es viel zu tun. „Das ist eine gute Sache, dass wir mal mit unterschiedlichen Bands gemeinsam etwas machen“, sagt Kluge-Burk und freut sich auf einen Abend, bei dem viele mitwirken. Besonders interessant dürfte es dabei für die Band „Cold Distance“ werden, denn das Festival in „Jeegels Hoob“ wird für die Weidenhäuser Combo zugleich eine CD-Release-Party – die Musiker stellen ihre neues Album vor.

Geboten wird an dem Abend Rockmusik – handgemacht im Hinterland. Aber auch Metal, Pop und Punk. In den Genuss der Musik können gleichzeitig immer bis zu 300 Besucher kommen – „mehr passen nicht rein“, weiß Kluge-Burk und hofft zugleich auf ein volles Haus. Gespielt wird nur drinnen, um die Anlieger in der Dorfmitte nicht zu stören.

Doch bis dahin gehen noch sechs Wochen ins Land. Zeit, die die Bands gut gebrauchen können, um mit den Vorbereitungen fertig zu werden. Und vor allem, um in den Proberäumen noch für den letzten Feinschliff zu sorgen. Schließlich wollen alle ihr Bestes geben an diesem Abend mit selbst komponierten Songs und eigenen Liedtexten.

von Carina Becker

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