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Frühstück, Mittagessen und Kaffeetrinken

Spendenaktion für Max Frühstück, Mittagessen und Kaffeetrinken

Groß war die Bereitschaft zu helfen. Zur Benefizveranstaltung für Maximilian Happel kamen sogar ganze Gruppen aus den Nachbarorten nach Altenvers.

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Stefanie Happel und ihr Sohn Maximilian freuen sich über die große Unterstützung der Lohraer Mitbürger.

Quelle: Anita Ruprecht

Altenvers. Ihr Dank richtet sich an alle freiwilligen Helfer, ihr Stolz drückt sich im Erreichten aus: 3558,18 Euro kamen bei der Benefizveranstaltung für Maximilian Happel zusammen.

„Nicht schlecht, sagt Catherine Romey angesichts dessen, „dass wir nur ein kleines Frühstück veranstalten wollten“. Dafür war im und am Sportheim Altenvers am Wochenende aber auch richtig was los. Ab 10 Uhr gab es ein „First-Class-Frühstück“ mit allen nur erdenklichen Spezialitäten am Büfett. Dieses setzte sich aus Spenden der Bevölkerung zusammen, berichtet Romey, die mit Angela Beik die Benefizveranstaltung organisierte und dafür rund 50 Helfer und Spender fand.

Das Sportheim mit seinen 60 Plätzen war ganz schnell durch die Altenverser Bevölkerung ausgebucht. Da die Nachfrage aber so immens war, boten die Veranstalter mittags Eintopf für alle an. Dazu stellten sie neben dem Sportheim ein beheiztes Festzelt auf, in dem es erst Kartoffelsuppe und danach Kaffee und Kuchen gab.

Dieses Ziel steuerten auch Wandergruppen aus den Nachbardörfern an, um in Altenvers zu essen und zu helfen. Zum Beispiel verlegte der Dorf- und Geselligkeitsverein „Die Wisseschnorcher“ aus Reimershausen seinen Grenzgang auf diesen Sonntag, um dabei zu sein. Am Ende des Tages hatten Romey, Beik und ihr Team rund 200 Gäste bewirtet. Mehrere Spenden-Schweine waren im Vereinsheim aufgestellt ( Foto: Ruprecht).

Der Erlös der Veranstaltung kommt Maximilian Happel und seiner Familie zugute. Diese möchte ihr gebraucht gekauftes Auto umbauen, sodass der schwerbehinderte 22-Jährige gefahrlos mitgenommen werden kann. Das kostet rund 8000 Euro und die Familie bekommt trotz intensivster Bemühungen, sie waren sogar im Finanzministerium vorstellig, keinerlei staatliche Unterstützung, sagt Maximilians Mutter Stefanie Happel. Da der benötigte Betrag noch nicht erreicht ist, nehmen die Frühstücksorganisatorinnen auch gerne weitere Spenden an.

von Anita Ruprecht

 
 
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