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Frohnhausens Ortsbeirat blickt mit Zuversicht auf Festtage

Dorfjubiläum Frohnhausens Ortsbeirat blickt mit Zuversicht auf Festtage

Am Donnerstag ab 19 Uhr präsentieren die Organisatoren der 675-Jahr-Feier in der Kuturscheune den Frohnhäusern das wohl endgültige Programm für die drei Festtage.

Frohnhausen. Die Mitglieder des Festausschusses haben ganze Arbeit geleistet. In nur einem halben Jahr haben sie ein Festprogramm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann. Der Grund: Recherchen des Staatsarchivs ergaben, dass Frohnhausen 1338 erstmals erwähnt wurde. Diese Nachricht ereilte die Dorfbewohner am 1. Oktober vergangenen Jahres. Aufgrund der bis dahin vorliegenden Unterlagen waren die Frohnhäuser davon ausgegangen ihr Dorfjubiläum 2016 zu feiern. Mit Vollgas gingen sie die Festvorbereitungen an, für die man eigentlich eine etwa zweijährige Vorbereitungszeit einkalkuliert hatte. Ein Festausschuss wurde gebildet, Arbeitsgruppen nahmen sich der zahlreichen Aufgaben an.

Ihre Arbeit kann sich sehen lassen. Das betonte auch Ortsvorsteher Reinhold Koch während der Ortsbeiratssitzung am Montagabend, die sich fast ausschließlich um das Fest vom 21. bis 23. Juli drehte. Was bisher geleistet wurde und was den Besuchern geboten werde sei für ein so kleines Dorf eine tolle Sache, sagte Koch. Seitens der Organisatoren sind die wichtigsten Aufgaben bewältigt. Viel Arbeit kommt während der Festtage auf die zahlreichen Helfer zu. Die Einsatzpläne sind längst fertig, sogar die Preisliste steht: Der Verkauf wird über Bons geregelt. Pommes kosten 1,50 Euro, ansonsten gibt‘s nur runde Eurobeträge. Ein 0,3er Glas Bier kostet 2 Euro, ein Wasser gibt‘s schon für einen Euro. Wer das Besondere mag, bestellt sich Rehgulasch, muss dafür allerdings 6 Euro hinlegen.

In Kürze wird auch auf Plakaten im DIN-A1-Format fürs Fest geworben.

Bei allem Lob gab‘s in der Sitzung am Donnerstag aber auch Kritik. Reinhold Koch bemängelte, dass noch nicht alle Arbeiten der vor zwei Jahren ausgelaufenen Dorferneuerung erledigt seien. Neu bepflanzt werden soll ein ehemaliges Rosenbeet am Feuerwehrgerätehaus, in dem sich derzeit Unkraut breit macht. Zumindest der Dorfbrunnen kann wohl bald wieder plätschern. Er war zwar im Zuge der Dorferneuerung restauriert worden. Bereits vor der Einweihung der Kulturscheune, während eines Rundgangs durchs Dorf, machte der Ortsvorsteher auf nötige Nacharbeiten am Brunnen aufmerksam. Das bestätigte er im November 2011 in einer Ortsbeiratssitzung: Er werde abmontiert und mit einem neuen Auslauf versehen, kündigte Koch damals an.

Das Fertigen des neuen Auslaufes war aufwendiger als gedacht. Gestern schließlich war technische Abnahme.

Man darf gespannt sein, ob auch die Pinsel noch einmal geschwungen wird und das Herzstück des Dorfplatzes mit einem etwas dezenteren Blau als bis dahin gestrichen wird.

Am derzeitigen grellen Blau, mit dem der Brunnen nach seiner Restaurierung innen lackiert wurde, können viele Frohnhäuser keinen Gefallen finden.

Am Donnerstag übte er noch Kritik, dass es in der Sache nicht vorangehe, gestern erfuhr Reinhold Koch, dass inzwischen der Auftrag für den langersehnten Bau eines eines Unterstandes aus Holz erteilt wurde. In dem Unterstand könnten etwa die in der Feldgemarkung stehenden Ruhebänke über Winter gelagert werden. Platz dafür ist auf einem städtischen Grundstück hinter der Schule.

Städtischer Bauhofleitet beim fest Hilfe

Um etwa zwei Meter zurückgesetzt wurden am Dorfbrunnen installierte Poller, so ist es sehr langen Fahrzeugen, etwa Lastwagen mit Anhängern, möglich, den Brunnen zu umfahren, was bei der Neugestaltung des Dorfplatzes eigentlich nicht vorgesehen war, aber aufgrund der schmalen Ortsdurchfahrt unerlässlich ist.

Froh ist Koch auch, dass der Bauhof rund ums Fest Hilfe leistet und auch jetzt schon tätig war, so wurden Löcher auf den Ortsstraßen geflickt.

Am Donnerstagabend ab 19 Uhr werden die Frohnhäuser in der Mehrzweckscheune nicht nur über das Festprogramm informiert, Thema ist auch der fertiggestellte Dienstplan. Darüber hinaus wird Silke Barth kurze Informationen über die in Druck befindliche neue Chronik geben.

von Hartmut Berge

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