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Freizeitanlage kostet 740.000 Euro

Haupt- und Finanzausschuss Freizeitanlage kostet 740.000 Euro

Am Dienstagabend beraten 
die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses 
in Biedenkopf über das Konzept zur Umgestaltung des Badgeländes 
in eine Freizeitanlage 
für Jung und Alt.

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Wenn der Haupt- und Finanzausschuss das Konzept zur Umgestaltung des Wallauer Badgeländes für gut befindet und den Stadtverordneten empfiehlt es umzusetzen, besteht die Chance, dass bald die Bagger anrücken.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Biedenkopf. Bereits im Februar dieses Jahres haben die Stadtverordneten dem Konzept zur Umgestaltung des Wallauer Badgeländes, das auf Grundlage einer Ideenskizze während eines Bürger-Workshops entstanden ist, zugestimmt. Mit diesem Beschluss wurde der Magistrat beauftragt, die nächsten Schritte einzuleiten.

Die Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung (FFS) in Hohenahr-Altenkirchen wurde mit der Planung beauftragt und legte ein Konzept vor, das im Juli 2015 vom Magistrat der Stadt abgesegnet wurde. Die Kosten für die Umgestaltung des Badgeländes in ein Freizeitgelände belaufen sich auf rund 740.000 Euro.

Zentraler Treffpunkt geplant

Am Dienstagabend befassen sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses mit der leicht modifizierten Planungsvorlage und werden ihre Empfehlung für die Stadtverordneten aussprechen, die am Donnerstagabend darüber befinden, ob das Badgelände in Wallau auf der Grundlage des von der FFS vorgelegten Planung umgestaltet wird.

Das vorliegende Konzept wurde in Zusammenarbeit mit den fachlich Beteiligten sowie unter Einbeziehung der Anregungen aus der Bevölkerung erstellt. Es sieht vor, dass ein zentraler Platz als Treffpunkt für die Generationen entstehen soll sowie ein Platz für Veranstaltungen mit Kiosk und Wasserspielanlage.

Gegenüber der ursprünglichen Ideenskizze wird der Platz räumlich etwas verschoben. Zudem wird ein Sinnespfad mit Fitnessgeräten für Jung und Alt errichtet sowie Flächen als Treffpunkt mit Aussichtspunkten, um einen guten Blick auf die Umgebung zu haben. Es soll eine Talschaukel, ein Felsenmeer sowie ein Niedrigseilgarten mit einer Hangrutsche errichtet werden.

Ergänzt wurde die Anlage um ein Trampolin. Im Südosten des Geländes sollte zuerst eine Ruhezone entstehen. Diese hat man in der Planung verlegt, damit dort sportliche Angebote für Jugendliche ihren Platz finden. Zur geplanten Boulebahn soll nun noch ein Kleinspielfeld mit Allwetterplatz für Inline-Fahrer und Skater errichtet werden.

Fitnessgeräte für jedes Alter

Die Ruhezone mit experimentellen Spielzonen mit Sand, Wasser und Rückzugsmöglichkeiten wurde in den südwestlichen Teil des Geländes verlegt. Ein Wegenetz wird die einzelnen Angebote in der Freizeitanlage verbinden.

In Pavillons, auf Bein-Baumel-Bänken und in Sitzgruppen sollen die Besucher Gelegenheit haben, sich zu unterhalten und sich auszutauschen. An zwei identischen nur in der Größe unterschiedlichen Fitnessgeräten können sich Ältere und Jüngere bei zeitgleicher Nutzung zum Training motivieren.

Am zentralen Platz werden Stufen angelegt und ein Segel wird an sonnigen Tagen für ausreichend Schatten sorgen. Die Wasserspielanlage wird als Umlaufsystem mit Quelle, Wasserläufen, Staustufen und Fontänen angelegt. Zudem ist ein Wasserbecken mit Floß vorgesehen. Für Eltern, deren Kinder sich an der Wasserspielanlage vergnügen, sind Sitzgelegenheiten vorgesehen, damit sie ihre Schützlinge gut im Auge behalten können.

Bei der Spielanlage ergänzt eine Tischtennisplatte das vorgesehene Angebot für die Nutzer. Die Planer haben zudem darauf geachtet, dass die Anlage barrierefrei ist. Die bestehenden Parkflächen sollen erhalten bleiben.

von Silke Pfeifer-Sternke

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